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Wettbewerb „Cum Laude“ - Gute Studiengänge prämiert

29.11.2011 - Was zeichnet für Studierende einen guten Studiengang aus? Um dies herauszufinden hatte der Stifterverband im Wettbewerb „Cum Laude“ Studierende aller deutschen Hochschulen um ihr Votum gebeten, welche Studiengänge aus der Sicht von Studierenden besonders überzeugend sind. Gestern präsentierten die neun Finalisten vor einer überwiegend mit Studierenden besetzten Jury in Berlin ihre Anträge. Die drei Sieger sind:
Hochschule Fulda: „Frühkindliche inklusive Bildung“ (B.A.), Universität Passau: „Kulturwirtschaft / International Cultural Studies“ (B.A.) und Zeppelin Universität Friedrichshafen: Communication and Cultural Management“ (B.A.).
Das Preisgeld von insgesamt 6.000 Euro geht an die Fachschaften, die den jeweiligen Studiengang vorgeschlagen hat. „Diese neun Studiengänge haben deutlich gezeigt, dass es mit Kreativität und Flexibilität möglich ist, innovative und zeitgemäße Studiengänge zu gestalten“, sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. „Dies gelingt insbesondere dort, wo Studierende und Lehrende ihren Studiengang gemeinsam und fortlaufend weiterentwickeln.“ >>Mehr


Hochschulen in NRW: Zahl der Studienanfänger erreicht historischen Höchststand

Bild: iamwahid/sxc

21.11.2011 - Noch nie haben in Nordrhein-Westfalen so viele junge Menschen ein Studium aufgenommen wie heute. Informationdes Statistisches Landesamtes zufolge, meldeten die Hochschulen des Landes für das aktuelle Wintersemester erstmalig über 100 000 Studienanfänger (103 200). Dies entspricht einem Zuwachs von 22,3 Prozent im vergleich zum Wintersemester 2010/11. Die Gesamtzahl der Studierenden in NRW stieg um 11 Prozent auf 586 700. An den Universitäten erhöhte sich die Zahl der Studienanfänger gegenüber dem vorangegangenen Wintersemester um 19,2 Prozent und an den Fachhochschulen des Landes um 28,8 Prozent. >>Mehr


Fast 37.000 Erstsemester in Niedersachsen

16.11.2011 - Viel wurde zuletzt über den Studentenansturm auf die Hochschulen in diesem Jahr diskutiert: Wegen der doppelten Abiturjahrgänge und der ausgesetzten Wehrpflicht wurde in diesem Jahr bei den Erstsemesterzahlen mit einem Rekord gerechnet. Nun melden die statistischen Landesämter die ersten Zahlen. So nehmen in Niedersachen in diesem Jahr knapp 37.000 Studierende ein Studium auf. Das sind rund 6.000 Studienanfängerinnen und -anfänger mehr - ein Zuwachs um rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Niedersachsens Bildungsministerin Wanka zeigte sich zufrieden mit den Zahlen, die den Erwartungen entsprächen. "Die Kapazitäten der Universitäten und Fachhochschulen haben wir mit zusätzlichem Geld aus dem Hochschulpakt rechtzeitig und bedarfsgerecht ausgebaut", so Wanka. >>mehr


Der Master - eine europäische Erfolgsgeschichte?

26.10.2011 - „Implementing the Second Cycle of Bologna – A European Success story?“ Unter dieser Fragestellung diskutierten 250 Bildungs- und Hochschulexperten in Berlin auf Einladung des Projekts nexus der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
die Entwicklung der Masterstudiengänge im europäischen Hochschulraum. In fünf Fachforen wurde unter anderem erörtert, wie Hochschulen das Profil ihrer Masterstudiengänge stärken und auf die vielfältigen Bedürfnisse des Arbeitsmarktes reagieren können. Die europäischen Masterprogramme, so der Tenor der Diskussionen, seien insgesamt auf einem guten Weg. Die Transparenz und Verständlichkeit der Studiengänge könne erhöht werden, wenn die Instrumente des Bologna-Prozesses wie der Nationale QualifikationsrahmenQualifikationsrahmen
Qualifikationsrahmen beschreiben Qualifikationen (im Sinne erfolgreich abgeschlossener und bescheinigter Lernabschnitte) anhand der Lernergebnisse, die sie beinhalten bzw. der Kompetenzen, die sie vermitteln.
oder das Prinzip der Kompetenzorientierung konsequent zur Anwendung kämen. Die Ergebnisse der Konferenz liegen demnächst als Empfehlungspapier vor und werden der Bologna-Follow-up-Group zur Vorbereitung der Ministerkonferenz in Bukarest 2012 übergeben. Weitere Informationen unter www.hrk-nexus.de/masterkonferenz.


Fachtagung "Studium 2020: Positionen und Perspektiven"

25.10.2011 - Welche Herausforderungen stellen sich der Hochschulbildung mit Blick auf das Studium 2020? Wie heterogen sind die Anforderungsprofile, Bedarfe und Möglichkeiten der Studierenden? Was ergibt sich daraus für die Strategien der Hochschulen sowie für die Gestaltung der Studienangebote? Wo liegen Chancen und Grenzen hinsichtlich der Öffnung zwischen grundständigen und weiterbildenden Studienangeboten? Welche Rahmenbedingungen brauchen die Hochschulen zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen 2020? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich unter Moderation von Martin Spiewak (DIE ZEIT) Entscheider und Gestalter aus den Hochschulen am 26. und 27. Januar in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Eine Anmeldung ist bis zum 20. Dezember 2011 unter www.studium2020.de möglich. Dort gibt es auch weitere Informationen zum  Veranstaltungsprogramm.


Bundesweiter Workshop zur Verbesserung der Lehre

17.10.2011 - Aktiv einen Beitrag zur Verbesserung der Lehre in den Ingenieurwissenschaften leisten – das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum TeachING-LearnING.EU macht`s möglich: Studierende der Ingenieurwissenschaften aus ganz Deutschland sind eingeladen, ihre Ideen auf einem zweitägigen „Lead Student Workshop“ einzubringen. Unter der Devise „LearnING by DoING“ entwickeln die Teilnehmer neue Konzepte fürs Lehren und Lernen: von virtuellen Laboren über Szenarien für Experimente bis hin zu fachübergreifenden Wikis ist vieles möglich und denkbar. Je kreativer und innovativer die Ideen sind, desto besser. >>mehr


Neu erschienen: "Der Bologna-Prozess aus Sicht der Hochschulforschung - Analysen und Impulse für die Praxis".

30.9.2011 - Auch nach mehr als zehn Jahren wird über die europäische Studienreform und ihre Umsetzung in Deutschland leidenschaftlich diskutiert. Diese Debatte mit empirischen Grundlagen zu versehen ist der Anspruch des neuen Tagungsbands "Der Bologna-Prozess aus Sicht der Hochschulforschung - Analysen und Impulse für die Praxis" des CHE. Die darin versammelten 21 Beiträge geben Einblick in den derzeitigen Stand der nationalen und internationalen Forschung zur Studienreform. Sie bestätigen, dass die Studienqualität in deutschen Hochschulen weit besser ist als Stimmungsbilder manchmal vermuten lassen. Gleichwohl gebe es weiterhin einige Herausforderungen, wie etwa das studienbegleitende Prüfungssystem und die zum Teil noch nicht ausreichende Anpassung der Studieninhalte an die gestufte Studienstruktur. Auch die Überbürokratisierung sei eine Gefahr. Dies betreffe vor allem den Bereich der Qualitätsentwicklung von Lehre und Studium. Dieser habe im Zuge des Bologna-Prozesses zwar erheblich an Gewicht gewonnen, gehe aber einher mit einer hohen Regelungsdichte und einem immensen hochschulinternen Aufwand. Die Publikation steht als Download (PDF, 293 Seiten, 3,91MB) zur Verfügung. Eine Print-Version ist beim CHE erhältlich.


Studienberatung via Facebook

30.9.2011 - Studienangebote sollten so gestaltet sein, dass sie zu dem Verhalten der anvisierten Zielgruppen passen, um von diesen gefunden und genutzt zu werden. In Zeiten von Facebook, Smartphone & Co bedeutet dies: Die Menschen müssen dort abgeholt werden, wo sie posten, chatten und bookmarken. Entsprechend bietet die Fachhochschule Brandenburg nun Beratung über Facebook an. Ab sofort können Studierende und Studieninteressierte jeden Dienstag zwischen 12 und 15 Uhr online Fragen zum Studium ohne Abitur, zur Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen und zu Studienproblemen stellen. Dieser Service wird vom Projekt „Weitersehen - Weiterbilden - Weiterkommen“ angeboten. Das am Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Brandenburg angesiedelte Vorhaben entwickelt und erprobt Verfahren der Durchlässigkeit zwischen Beruf und Studium, aber auch zwischen Studium und Beruf. Mehr unter www.weiterkommen-in-brandenburg.de


Wie Visionen der Lehre wirklich werden

28.9.2011 - Wie sieht die Lehre der Zukunft aus? Wie entstehen aus Visionen konkrete und zukunftsweisende Konzepte für die Lehre? Dies diskutierten die Teilnehmer der großen Lehre-Tagung an der RUB "Teaching is touching the future: from vision to practice" im Juni diesen Jahres. Die Ergebnisse der Tagung sind nun in einer Online-Dokumentation erschienen. Die Dokumentation steht im Internet unter: www.rub.de/visionary-teaching Die Veranstaltung wird 2012 fortgesetzt. Gastgeberin werden die Johannes Gutenberg Universität Mainz und das Gutenberg Lehrkolleg.


"Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" - BMBF prämiert Hochschul-Projekte

26.9.2011 -Wer sein Studium abgebrochen, wegen Familiengründung ausgesetzt hat oder sich nach Jahren der Berufstätigkeit akademisch weiterbilden möchte, hat es heute leichter als noch vor ein paar Jahren: Immer mehr Hochschulen bieten passgenaue Möglichkeiten zur Weiterbildung an. 26 große, besonders gute Vorhaben wurden jetzt im Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" vom Bundesbildungsministerium (BMBF) ausgezeichnet. Die prämierten Hochschulen und Forschungseinrichtungen erhalten für ihre Projekte vom Bundesbildungsministerium eine Finanzierung für die Dauer von maximal dreieinhalb Jahren. Während dieser Zeit sollen Angebote entwickelt und erprobt werden. Anschließend ist, gemeinsam mit den Ländern, eine weitere Förderung für zweieinhalb Jahre vorgesehen. In dieser Zeit sollen die Konzepte weiter verbreitet werden. Weitere Informationen unter www.wettbewerb-offene-hochschulen-bmbf.de


Erstmals mehr Bachelor als traditionelle universitäre Abschlüsse

23.9.2011 - Die Studienreform kommt immer mehr in der Normalität an: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtet verließen im Prüfungsjahr 2010 mehr Absolventen die Hochschulen mit einem Bachelor in der Tasche als mit einem traditionellen Abschluss wie Diplom oder Magister. Demnach erwarben 31 Prozent der insgesamt rund 361 700 Hochschulabsolventinnen und -absolventen einen Bachelorabschluss. Der Anteil anderer Abschlüsse lag demgegenüber bei lediglich 29 Prozent. Die Bachelorabschlüsse nahmen im Jahr 2010 um 56 % und die Masterabschlüsse um 28 % zu. «Damit wirkt sich die im Zuge der Bologna-Reform eingeführte Umstellung auf die gestuften Studiengänge nun deutlich auch auf die Abschlüsse aus», so das Bundesamt. Weitere Informationen auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes.


Vom Kfz-Mechaniker zum Ingenieur

22.9.2011 - Sie kommen aus so unterschiedlichen Berufen wie Straßenbauer, Steinmetz, Bauzeichner, Mechatroniker, Kfz-Mechaniker, Energielektroniker oder Kaufmann im Groß- und Außenhandel und wollen Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik oder Informationstechnik studieren. Dreizehn Männer und eine Frau nehmen zum Wintersemester an der Fachhochschule Koblenz ein Studium auf unmittelbar – nach einer Berufsausbildung, ohne weitere Berufserfahrung und ohne formale Hochschulreife. Möglich wird dies im Rahmen des Modellversuchs des Landes Rheinland-Pfalz, der zu mehr Durchlässigkeit zwischen den Systemen beruflicher und akademischer Bildung führen soll. Dabei gelten die Sonderrechte nur für die Hochschulzugangsberechtigung. „Im Studium müssen die beruflich Qualifizierten dasselbe Pensum bewältigen, wie ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen“, erläutert FH-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Bogacki mit Blick auf den weiteren Studienverlauf. Mit einem speziellen Mathe-Vorkurs will die Fachhochschule Koblenz den angehenden Ingenieuren den Übergang ins Studium ein wenig erleichtern.


Studiengänge, die Lob verdienen - Stifterverband nominiert Finalisten im Wettbewerb "Cum Laude"

21.9.2011 - In der Zwischenrunde des Wettbewerbes "Cum Laude" hat die überwiegend mit Studierenden besetzte Jury des Stifterverbandes neun Studiengänge für das Finale nominiert. In dem Wettbewerb können Studierende mit ihren Fach-
schaften besonders gute Studiengänge an Hochschulen vorschlagen. Weitere Informationen auf den Internetseiten des Stifterverbandes.


Studie: Gute Aufstiegschancen für Bachelor-Absolventen

21.9.2011 - Die Unternehmen sind mit den Fähigkeiten der neuen Studienabsolventen weitestgehend zufrieden. Deshalb starten Bachelors, die gleich nach dem Studienabschluss ins Berufsleben einsteigen, meist auf den gleichen Positionen wie Diplom-Absolventen und erzielen auch vergleichbare Gehälter. Dies ist eines der Ergebnisse einer Unternehmensbefragung durch das Institut der deutschen Wirtschaft. Im Kompetenzbereich "Kenntnis wissenschaftlicher Methoden" erfüllen laut der Studie die Bachelorabsolventen die Erwartungen der Unternehmen. Hingegen sei die Kompetenz, vorhandenes Wissen auf konkrete Probleme zu übertragen, aus Sicht der Unternehmen zu verbessern, so die Forscher. Weitere Informationen unter www.iwkoeln.de


Auszeichnungen für hervorragende Hochschullehre haben Konjunktur

1.9.2011 - Der Stifterverband hat eine Übersicht aller Auszeichnungen für exzellente und innovative Hochschullehre in Deutschland zusammengetragen. Von den 68 Lehrpreisen sind alleine 20 in den letzten drei Jahren entstanden. "Die Anstrengungen des Stifterverbandes, die Hochschullehre in den Vordergrund zu rücken, haben sich gelohnt", sagte Generalsekretär Andreas Schlüter. Im Internet sind seit heute Informationen zu Dotierung, Auswahlverfahren und weiterführende Links zu derzeit 68 Auszeichnungen verfügbar. >>mehr


Ruhr Universität Bochum: Studenten beraten Schüler per Mail

31.8.2011 - Wie viele Studienabbrüche ließen sich wohl durch die richtige Beratung vor Studienbeginn verhindern? Und wer könnte Fragen zum Studium besser beantworten als diejenigen, die mittendrin stecken? Die Ruhr-Universität Bochum hat diesen Gedanken konsequent weitergedacht und das Projekt „Mailmentoring Plus“ ins Leben gerufen. Dafür gab es jetzt vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft die Hochschulperle des Monats September. Mailmentoring Plus vermittelt E-Mail-Kontakte zwischen Abiturienten und Studierenden. Das Projekt ist Teil der „Jungen Uni – Schulprojekte an der RUB“. >>mehr


Internetportal informiert über weiterbildendes und berufsbegleitendes Studieren in Bayern

17.8.2011 - 2009 schrieben sich in Bayern 850 beruflich qualifizierte für ein Studium ein. Um diese positive Entwicklung weiter zu fördern, startet das Wissenschaftsministerium das Internetportal www.weiter-studieren-in-bayern.de. Die Informationsplattform richtet sich in erster Linie an Studieninteressierte, aber auch an Unternehmen, die sich über Weiterbildungsangebote für ihre Mitarbeiter informieren möchten. Auf der Plattform werden Studienangebote, Zugangsregelungen und Finanzierungshilfen ebenso dargestellt wie die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Unternehmen und Hochschulen sowie aktuelle Veranstaltungen und Termine angekündigt. >>mehr


Lust auf Studium wächst - Studienberechtigte 2010 ein halbes Jahr vor Schulabgang

8.8.2011 - Zwischen 55 % und 77 % der Studienberechtigten des Abschlussjahrgangs 2010 wollen ein Studium aufnehmen. Die Studierbereitschaft hat damit im Vergleich zum Jahrgang 2008 noch einmal zugenommen. Zukünftig ist daher mit weiter steigenden Studierquoten zu rechnen. Dies ergab eine Befragung der Studienberechtigten 2010 ein halbes Jahr vor Schulabgang, die das HIS-Institut für Hochschulforschung mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt hat. >>mehr


Studis schneller fertig

4.8.2011 - Studierende erreichen heute schneller ihren ersten Abschluss. Dies bestätigt das statistische Bundesamt in ihrer aktuellen Broschüre "Hochschulen auf einen Blick". Demnach legen die Studierenden vom Studienstart bis zum Masterabschluss im Schnitt 10,5 Semester zurück. Bachelor-Absolventen machen im Mittel nach 6,4 Semestern ihren Abschluss. Damit liegt beim Bachelor neben der Fachstudiendauer auch die mittlere Gesamtstudiendauer am niedrigsten. Vor elf Jahren machten die Studierenden im Schnitt nach einer Gesamtstudiendauer von 12,7 Semestern ihr Diplom. Die Broschüre ist als PDF auf den Internetseiten des statistischen Bundesamtes verfügbar. Sie bietet Informationen zu hochschulstatistischen Kennzahlen im Ländervergleich, darunter zu Themen wie Personalstruktur, Betreuung und Effektivität sowie Einnahmen und Ausgaben der Hochschulen.


Praxiserfahrung im Studium für angehende Ingenieure

3.8.2011 - Das Projekt „Praktikumspark Lebendiger Energiemix“ der Hochschule Zittau/Görlitz macht den Ingenieur-Alltag erlebbar. Durch praxisnahe Projektarbeit trägt es dazu bei, die Studienerfolge der Studierenden zu verbessern und die Abbruchquoten zu reduzieren: Dabei bearbeiten studentische Projektteams in Kooperation mit Unternehmen praxisnahe Aufgabenstellungen. So können Sie gelerntes Wissen anwenden und erste Berufserfahrungen sammeln. Im Ergebnis entstehen konkrete Lösungsansätze wie etwa Turbinenanlagen zur effektiven Nutzung von Wasserkraft oder virtuelle Informations- und Praktikumsmodule zur Energietechnik. Nach einem ersten Pilotjahr beschloss der Stifterverband der Deutschen Wissenschaft jetzt, das Projekt bis 2012 weiter zu fördern.


Studis empfehlen gute Studiengänge

2.8.2011 - Die Suche nach Deutschlands besten Studiengängen geht in die heiße Phase. Im Wettbewerb "Cum Laude" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft haben Studierende bis zum Nominierungsschluss Ende Juli für insgesamt 82 Studiengänge begründet, warum gerade ihr Fach an ihrer Hochschule besonderes Lob verdient. >>Weitere Informationen auf den Internetseiten des Stifterverbandes


NRW fördert Studienberatung

29.7.2011 - Nordrhein Westfalen fördert den Ausbau der Studienberatung. Dazu stellt das Wissenschaftsministerium drei Millionen Euro zur Verfügung. Bis zum 19. September können sich Hochschulen in der Trägerschaft des Landes mit einem eigenen Antrag um die Mittel bewerben. „In den nächsten Jahren wird der Bedarf an Beratungs- und Serviceangeboten für Studieninteressierte und Studierende deutlich ansteigen. Zugleich muss zukünftig Studienberatung verstärkt auf den unterschiedlichen kulturellen Hintergrund und den Bildungshintergrund junger Menschen eingehen“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „In Zeiten des doppelten Abiturjahrgangs und der sozialen Öffnung der Hochschulen kann gute Studienberatung wesentlich zur Orientierung bei der Studienwahl beitragen und wertvolle Hilfestellung beim Einleben in der Hochschule geben.“ >>mehr


Studium wird internationaler

28.7.2011 - Bachelorabschluss an der Universität Hannover, Master an der University of London - solche Studienwege werden zunehmen. Etwa 2.500 bis 3.500 deutsche Bachelors des Abschlussjahrgangs 2009 haben bereits ihr Studium im Ausland fortgesetzt. Das entspricht rund fünf Prozent an Universitäten und drei Prozent an Fachhochschulen. Setzt sich der Trend bei steigenden Studentenzahlen fort, werden in zwei bis drei Jahren schon 11.000 Studierende pro Jahr nach ihrem Bachelorabschluss in Deutschland für das Masterstudium an eine ausländische Hochschule wechseln. Diese und weitere Zahlen zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland sind in dem gerade erschienenen Datenreport "Wissenschaft weltoffen 2011" enthalten. Er wird gemeinsam vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)und dem HIS-Institut für Hochschulforschung herausgegeben. >>Weitere Informationen auf den Internetseiten des DAAD.


Hochschulzugang für Berufstätige durch Informationen erleichtern

22.7.2011 - Wenn beruflich Qualifizierte ein Hochschulstudium aufnehmen, stehen die allgemeine persönliche Weiterbildung und die gezielte berufliche Weiterqualifizierung im Vordergrund. Deutlich weniger wichtig sind den Studierenden verbesserte Karrierechancen oder mögliche Einkommensverbesserungen. Dies geht aus einer noch unveröffentlichten Studie „Zum Hochschulzugang für Berufstätige exemplarisch analysiert am Beispiel der Ruhr-Universität Bochum" hervor. Trotz der insgesamt hohen Zufriedenheit der Befragten mit ihrem Studium, gibt es noch Verbesserungsbedarf: mehr berufsbegleitend studierbare Curricula und Informationen über die neuen Studienmöglichkeiten. Auch ist eine Ausweitung der Brücken- und Auffrischungskurse nötig, in denen Studierende fehlende Kenntnisse etwa in Mathematik oder Sprachen nachholen können. Die Studie soll am 31. Oktober erscheinen, ein executive summary (PDF, 6 Seiten) ist bereits jetzt veröffentlicht.


Studie: Beruflich Qualifizierte an Hochschulen motiviert und erfolgreich

15.7.2011 - Beruflich Qualifizierte, die ohne Fach- bzw. Hochschulreife in Rheinland-Pfalz studieren, sind gut aufgestellt. Das hat eine Befragung unter allen beruflich qualifizierten Studierenden an staatlichen rheinland-pfälzischen Hochschulen ergeben. Demnach sehen die Befragten ihre Studienleistungen überwiegend positiv und verfügen über eine hohe intrinsische Motivation. 74,6% sind sich (sehr) sicher, das Studium erfolgreich zu beenden, nur 2,2% haben Zweifel daran. Als Gründe für die Studienaufnahme gaben die Befragten an, ihre fachlichen Kenntnisse vertiefen (76,3%) oder etwa die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern (71,3%) zu wollen. Beruflich qualifizierte Studierende gaben sehr häufig an, dass ihre vor dem Studium erworbenen Kompetenzen und Fähigkeiten in Bezug auf Organisation und Planung, selbstständiges Arbeiten, Belastungsfähigkeit und Teamvermögen höher sind als im Studium gefordert. Nachholbedarf gibt es nach eigenen Angaben häufig in Bezug auf ein breites Allgemeinwissen, auf Präsentationsfähigkeit und auf schriftliches Ausdrucksvermögen. 61,3% geben an, dass studienvorbereitende Kurse zum Auffrischen oder Nachholen von Schulwissen wichtig für den Studieneinstieg sind. Dort, wo entsprechende Angebote gemacht werden, werden diese von 69% der beruflich qualifizierten Studierenden wahrgenommen. Im Vordergrund stehen dabei Mathematik (91%), Chemie oder Physik (15%) oder Sprachkurse (6%). >>Weitere Informationen auf den Internetseiten des Rheinland Pfälzischen Wissenschaftsministeriums


Bologna-Statuskonferenz in NRW

11.7.2011 - Die Hochschulen in NRW haben die Studienreform zu einer Verbesserung der Studienqualität genutzt. Dies ist das Fazit einer sogenannten "Bologna-Statuskonferenz", zu der Wissenschaftsministerin Svenja Schulze eingeladen hatte. Die hochschuleigenen Qualitätssicherungssysteme in der Lehre sind deutlich ausgebaut worden, die Zufriedenheit bei Studierenden und Lehrenden ist gestiegen. Die Universitäten streben in Zukunft eine Optimierung des Zugangs zum Master durch einen "gleitenden Übergang" an. Damit sind frühzeitige Beratungsangebote oder erleichterte Anrechnung beruflicher und im Ausland erworbener Kompetenzen gemeint. Dies soll helfen, unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Die Fachhochschulen wollen eine stärkere Internationalisierung des Masterzugangs z. B. durch die Integration sogenannter Mobilitätsfenster. >>Weitere Informationen auf den Internetseiten des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW


Erste Vollerhebung berufsbegleitender und dualer Studienangebote

5.7.2011 - Es ist erklärtes bildungspolitisches Ziel, die Hochschulen zunehmend für Berufstätige und Studieninteressierte ohne traditionellen Hochschulzugang zu öffnen. Dabei spielen berufsbegleitende Studienangebote eine wichtige Rolle. Jetzt hat das HIS-Institut für Hochschulforschung erstmals das Angebot an berufsbegleitenden berufsbegleitenden und dualen Studiengängen in Deutschland erfasst. Ein Ergebnis: Etwa 17 Prozent  aller Masterstudiengänge werden berufsbegleitend angeboten. Dabei stellen Universitäten und Fachhochschulen zu etwa gleichen Teilen die Studienprogramme. Berufsbegleitende Master finden sich vor allem in den Wirtschaftswissenschaften und den Ingenieurwissenschaften. Bei den Bachelorstudiengängen liegt der Anteil der berufsbegleitenden Programme bei fünf Prozent, wobei auch hier die Wirtschaftswissenschaften dominieren. Berufsbegleitende Bachelor sind der Studie zufolge eine Domäne privater Hochschulen, die fast jeden zweiten Studiengang in diesem Segment anbieten. >>mehr


Uni Frankfurt: 50 Mitarbeiter für eine bessere Lehre

30.6.2011 - Mehr als 50 Mitarbeiter werden zum kommenden Wintersemester
die Lehre an der Goethe-Universität Frankfurt verstärken. Dafür stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den kommenden fünf Jahren 21 Millionen Euro aus dem Qualitätspakt Lehre zur Verfügung. Von dem Geld sollen drei Professuren vorzeitig wiederbesetzt und viele Tutoren neu eingestellt werden. Damit sollen die Betreuungsrelationen insbesondere in den Anfängerveranstaltungen verbessert werden. Neu sind auch didaktische Schulungen, um die Tutoren besser als bisher auf ihre Aufgabe vorzubereiten. - >>mehr Informationen auf Seite 3 im "UniReport" (PDF)


Nationales Zentrum für Lehrerbildung für Mathematik in Berlin

24.6.2011 - Mit Finanzierung der Deutschen Telekom Stiftung entsteht an der Humboldt-Universität Berlin ein Nationales Zentrum für Lehrerbildung in Mathematik. Ab kommenden Wintersemester wird das Zentrum Fort- und Weiterbildungen für Mathematik-Fortbildner und -Lehrkräfte anbieten. Die Deutsche Telekom Stiftung fördert den Aufbau und Betrieb des Zentrums in den kommenden fünf Jahren mit fünf Millionen Euro. HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Präsidentin Margret Wintermantel lobte das Engagement der Telekom Stiftung als "ein orientierendes Beispiel für gelebte gesellschaftliche Verantwortung eines privaten Trägers". Zugleich mahnte sie an, die Nachhaltigkeit der Initiative nach Auslaufen der Anschubfinanzierung zu sichern. "Dies müssen vor allem die Länder im Sinne ihrer grundlegenden Verantwortung für das Bildungssystem im Auge haben.“ Zum Siegerkonsortium, das sich in einer bundesweiten Ausschreibung für die Umsetzung des Nationalen Zentrums durchsetzte, gehören neben der Humboldt-Universität Berlin die Freie Universität Berlin, die Deutsche Universität für Weiterbildung in Berlin, die Ruhr-Universität Bochum, die Universität Duisburg-Essen und die Universität Paderborn. Insgesamt hatten sieben Konsortien aus 25 Hochschulen Anträge eingereicht. Perspektivisch soll sich die Institution auch um die fachwissenschaftliche und fachdidaktische Fort- und Weiterbildung in den anderen MINT-Fächern Informatik, Naturwissenschaften und Technik kümmern. Ein Beirat aus Lehrerfortbildungsexperten der Bundesländer wird der Telekom Stiftung zufolge das Projekt begleiten.>>Weitere Informationen: Pressemitteilung der Deutschen Telekom Stiftung


Lernen zu Lehren - Qualifikation für Tutoren

24.6.2011 - Sie bilden oft eine wichtige Brücke zwischen Studierenden und Prof: Tutoren. Begleitend zu Vorlesungen und Seminaren erklären die studentischen Hilfskräfte den Stoff, helfen bei Referaten und stehen den jüngeren Studis bei Fragen zum Uni-Dschungel mit Rat und Tat zur Seite. Doch wie erwerben Tutoren eigentlich ihre Kenntnisse? An der Universität Leipzig geschieht das seit 1997 in einem fakultätsübergreifenden Qualifizierungsprogramm. Hier werden jährlich etwa 110 Tutorinnen und Tutoren zu Beginn jedes Semesters in Präsentations- und Moderationstechniken, Didaktik, Führungs- und Teamfähigkeit sowie Zeit- und Projektmanagement geschult. Individuelle Beratung und Supervision sowie semesterbegleitende Treffen der Tutorinnen und Tutoren und weitere fachspezifische Angebote ergänzen das Programm. In einer aktuellen Befragung von über 1.000 Studierenden bewerteten 82,5 Prozent der Befragten den Nutzen von Tutorien für den Studienerfolg mit "eher hoch" oder "sehr hoch". 72,1 Prozent wünschten sich mehr Tutorien. Dies soll nun mit Mitteln aus dem Qualitätspakt Lehre des BMBF möglich werden. >>Mehr Informationen auf den Internetseiten der Universität Leipzig


Universität Hannover führt Dialog zur Studienreform fort

20.6.2011 - Lehre und Lernen auf dem Prüfstand: Einen ganzen Tag lang beschäftigten sich Lehrende, Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leibniz Universität während der Veranstaltung „Gute Lehre, gutes Lernen“ mit der Entwicklung von Themenbereichen aus Lehre und Studium. Die Tagung war die Fortsetzung des Bologna-Thementages, der erstmals vor einem Jahr stattfand. Unter anderem standen die Bereiche Kompetenzorientierung, E-Learning, Lehrerbildung und die Gestaltung von aktivierenden Lehr- und Lernräumen auf dem Programm. „Die Teilnehmenden sind miteinander ins Gespräch gekommen“, sagt Mit-Organisatorin Susanne Jaudzims von der Zentralen Einrichtung Lehre, Studium und Weiterbildung. Fakultäts- und einrichtungsübergreifend habe es einen guten Austausch gegeben. Die Themen wurden in den Panels nicht isoliert betrachtet, sondern sind im Anschluss in einer gemeinsamen Betrachtung zusammengeführt worden. Konsens gab es darüber, dass die bestehenden Studienstrukturen grundsätzlich gut sind, jedoch konstruktiv und kreativ weiterentwickelt werden müssen. Die ausführlichen Ergebnisse gibt es im Internet unter: www.zel.uni-hannover.de

(Quelle: intern 06/11)


Statistik lernen durch Praxisbezug

17.6.2011 - Empirie und Statistik – für Pädagogikstudierende oft eine lästige Pflicht. Sie lernen die Formeln und Gleichungen für Klausuren. Ebenso häufig werden sie wieder vergessen. Dagegen setzt die Universität Duisburg-Essen auf erlebte Praxis: Bachelor-Studierende der Erziehungswissenschaft lernen die Grundlagen empirischer Sozialforschung eingebettet in reale Arbeitszusammenhänge. Dabei führen die Studierenden Untersuchungen für pädagogische Einrichtungen in der Region durch, wie etwa zur Schulwahl am Übergang zur Sekundarstufe I oder in Kursen zum Zweiten Bildungsweg. Ein Ansatz, der wirkt: Bei Empirie-Klausuren schneiden die Studierenden aus den Projektgruppen deutlich besser ab als solche, die klassische Seminare besucht haben. Jetzt zeichnete die Universität Duisburg-Essen diesen Ansatz mit dem "Preis für hochschuldidaktische Innovationen in der Lehrpraxis" aus.
>>Weitere Informationen auf den Internetseiten der Universität Duisburg-Essen.


Mit Bologna zu besserer Lehre und erfolgreicherem Lernen

17.6.2011 - In einem Beitrag des Journal of The European Higher Education Area unterstreichen die Autoren die Chance, die Studienreform zur Verbesserung von Lehre und Lernen zu nutzen und weisen besonders auf die HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Publikation "Creative Diversity" (PDF, 7,05MB) (PDF Deutsche Fassung "Kreative Vielfalt" 4,52 MB) hin:

„important to note…where the institutional leadership understands the value of the Bologna Reforms, there is less frustration and a greater understanding of them. This was evident…and is even clearer in a recent HRK publication that documents the use of Bologna as a stimulus for improving teaching and learning in German universities (Kirchgessner 2010)” (1/2011, S. 17).


EUROSTUDENT IV-Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Europa

15.6.2011 - Auf welchen Wegen gelangen Studierende an die Hochschulen? Wer sind diese Studierenden? Wie finanzieren sie sich, wie wohnen sie? Wer geht ins Ausland, wer nicht? Aktuelle Antworten auf solche Fragen liefert die Studie EUROSTUDENT IV. Auf 244 Seiten fassen Wissenschaftler des "HIS - Hochschul-Informations-System" die Ergebnisse einer Befragung von zehntausenden Studierenden aus 25 europäischen Ländern zusammen. Demnach bestätige die Untersuchung unter anderem die soziale Selektivität des deutschen Hochschulsystems, in dem Studierende aus nicht-akademischen Elternhäusern deutlich unterrepräsentiert sind. Anders die Situation in der Schweiz und den Niederlanden: Hier gebe es kaum sozialgruppenspezifische Unterschiede in der hochschulischen Bildungsbeteiligung. >> Weitere Informationen auf den Internetseiten der HIS


Vom Job ins Studium und zurück - Fachtagung Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung

10.6.2011 - Nach der Schule stellt sich für viele Abgänger die Frage: Studium oder Ausbildung? Dabei muss dies kein Entweder-Oder sein. Immer mehr Hochschulen bieten heute ein wissenschaftliches Studium mit praktischer Ausbildung, entweder durch Zusammenarbeit von Hochschule und Unternehmen oder von Hochschule, Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Am Ende ihrer Ausbildung haben die Absolventinnen und Absolventen sowohl einen Berufs- als auch einen Hochschulabschluss in der Tasche. Für Berufstätige ist eine weiterführende Qualifizierung durch ein Studium attraktiv. Damit sie dafür ihren Job nicht aufgeben müssen, bieten sich Teilzeitstudiengänge an, die auch berufsbegleitend absolviert werden können. Solche flexiblen Studienangebote, die berufliche und akademische Bildung stärker verknüpfen, werden immer wichtiger. Der Wunsch nach individuellen Bildungszugängen wächst. So lautete der Tenor einer vom Projekt nexus der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
(HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
) organisierten Fachtagung in Berlin. Während heute faktisch studiere jeder vierte bis fünfte angehende Akademiker in Teilzeit studiere, liege der Anteil der Teilzeitstudiengänge bei lediglich drei Prozent. Für den notwendigen Ausbau durchlässiger Studienprogramme forderten die Konferenzteilnehmer eine angemessene Finanzierung. Auch die Beratungsangebote müssten ausgeweitet und die Studienfinanzierung durch BAföG oder durch besondere Stipendien gesichert werden. Die Vorträge der Tagung auf den Internetseiten des HRK-Projekts nexus.


Visionen guter Lehre - Internationale Tagung an der Ruhr Universität Bochum

7.6.2011 - In den vergangenen Jahren hat die Hochschullehre zunehmend an Bedeutung gewonnen. Bestätigt wurde diese Entwicklung unlängst mit der Förderung innovativer Ansätze in der Lehre an 111 Hochschulen durch das Bundesbildungsministerium im Rahmen des Qualitätspakts Lehre. Dabei ist die Debatte um gute Hochschullehre international, wie die Konferenz „Teaching is touching the future“ an der Ruhr Universität Bochum (RUB) belegte: 32 Beispiele aus sieben Ländern - vom transdisziplinären Studienmodell des Amsterdam University College bis zu den britischen „Engineering Subject Centers“ - boten Anlass, über die Herausforderungen für die Umsetzung guter Lehre zu diskutieren. Dabei betonten die Hochschulexperten die notwendige Verbindung von Forschung und Lehre: Forschen zu können sei nicht nur für Wissenschaftler wichtig, sondern eine entscheidende Fähigkeit in vielen Berufen. Forschen praktisch zu lernen sei damit auch für den Bachelor relevant. >>mehr


„Das Bachelor-Master-System bietet den Studenten mehr Flexibilität“

6.6.2011 - Franziska Broich steht kurz vor dem Abschluss ihres Bachelor-Studiums in "European Studies". Im Kölner Stadtanzeiger schreibt die 22-Jährige unter der Überschrift "Ein Lob auf Bachelor" über ihre Erfahrungen. >>mehr


nexus-Fachtagung Diversität

3.6.2011 - Die Welt wird kleiner, das Studium internationaler und die Mischung der Studierenden durch den demografischen Wandel in den kommenden Jahren bunter. Dies bedeutet für die Hochschulen Herausforderungen inhaltlicher und organisatorischer Art. Dass eine diverse Studierendenschaft eine Bereicherung für die Hochschulen ist, darüber waren sich die rund 100 Teilnehmer der vom Projekt nexus der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
(HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
) organisierten Veranstaltung „Studentische Vielfalt nutzen - Eine Herausforderung für die Hochschulen“ einig. Sie waren am vergangenen Mittwoch in Bonn zusammengekommen, um sich darüber auszutauschen, wie die Hochschulen den Bedürfnissen neuer Studierendengruppen am besten gerecht werden können. Dabei gehe es zum Einen darum, die Studienorganisation anzupassen, etwa durch mehr Teilzeitstudienmöglichkeiten, Kursen außerhalb der üblichen Semesterzeiten und E-Learning. Zum anderen müssten sich auch Lehre und Didaktik verändern. Auch müssten berufserfahrene Studierende anders angesprochen werden also solche, die die Schule gerade verlassen haben. >>mehr Informatinoen zur Tagung auf den Internetseiten des nexus-Projekts.


Nachhaltige Studiengangsentwicklung an der FH Frankfurt

3.6.2011 - Die Entwicklung von Studienprogrammen wird an der FH Frankfurt als ein kontinuierlicher Prozess aufgefasst. Das Besondere des Konzepts der „Nachhaltigen Studiengangsentwicklung“, das von Fachbereichen, Studierenden und dem Zentralen Qualitätsmanagement der Hochschule erarbeitet wurde, besteht darin, dass Studienprogramme gemäß des vom amerikanischen Physiker William Deming entwickelten vierstufigen Deming-Kreislaufs regelmäßig bewertet und verbessert werden. Im Rahmen der Reakkreditierung fließen die Erkenntnisse aus diesem Feedback-Kreislauf als Qualitätskriterien zur Weiterentwicklung des Studiengangs ein. Diese klaren Kriterien gewährleisten, dass die Programmentwicklung und -weiterentwicklung nach einem festen Schema abläuft und das Feedback aller Beteiligten, insbesondere der Studierenden, Beachtung findet. >>mehr Informationen (PDF, 10 Seiten, 88KB) auf den Internetseiten der FH Frankfurt


Lehrfabrik in Ansbach

28.5.2011 - Speziell auf die Bedürfnisse von Technikern und Meistern zugeschnitten ist der neue berufsbegleitende Bachelor-Studiengang Wertschöpfungsmanagement an der Hochschule Ansbach. Das Studium baut auf Kenntnisse, Fähigkeiten und überfachliche Qualifikationen der Zielgruppe auf. Auch die Lehrmethodik ist stark praxisorientiert und findet zum überwiegenden Teil in einer der Hochschule angeschlossenen Lehrfabrik bzw. einem Lehrbüro statt. Hier werden die kompletten Wertschöpfungsketten eines Unternehmens abgebildet. Unter anderem sollen die Studierenden lernen, wie Produktionsabläufe verschlankt werden können. >>Weitere Informationen auf den Internetseiten des Centre of Excellence for TPM der Hochschule Ansbach.


Das ZDF über den Bachelor

20.05.2011 - Die Sendung "Wirtschaftswunder" (ZDF Infokanal) hat über die aktuellen Chancen mit dem Bachelor-Abschluss berichtet und in diesem Zusammenhang auch Peter Zervakis, Leiters des HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Projektes "nexus", interviewt.


„Gute Lehre, Gutes Lernen“

Foto: Uni Hannover/Moritz Küstner

18.05.2011 - Lehrende und Lernende der Leibniz Universität in Hannover sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben auf der Tagung "Gute Lehre, Gutes Lernen" gemeinsam über die Entwicklung von Lehre, Studium und Weiterbildung diskutiert. Bei der Veranstaltung, die einen "Bologna-Thementag" von 2010 fortsetzte, standen unter anderem die Themen Kompetenzorientierung, E-Learning und Lehrerbildung auf dem Programm. Bei diesem interaktiven Forum, welches auch die Auftaktveranstaltung der im Oktober gegründeten "Zentralen Einrichtung Lehre, Studium und Weiterbildung" (ZEL) war, wurden Praxisbeispiele und Erfahrungen vorgestellt, aber auch Anregungen aufgenommen, die nun in die Weiterentwicklung der Studienprogramme einfließen. (Hier finden Sie in Kürze eine Dokumentation der Veranstaltung.)


Times Higher Education zum Bologna-Prozess in Deutschland

18.05.2011 - Peter Zervakis, Leiter des Projekts nexus der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
(HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
) wird im "Going Global Notebook" des Magazin "Times Higher Education" zitiert: Der Bologna-Prozess sei für die deutschen Hochschulen traumatisch gewesen. Er sei jedoch unter anderem notwendig gewesen, um den hohen Abbrecherquoten in den bisherigen längeren Studienprogrammen zu begegnen. Unter den internationalen Studierenden hätten diese bei 50 Prozent gelegen.


Bachelorabsolventen gelingt der Berufseinstieg gut

 

7.5.2011 - Bachelorabsolventen gelingt der Berufseinstieg überwiegend reibungslos. Die Hälfte der Absolventen von Fachhochschulen und ein Viertel der Universitätsabsolventen nimmt mit dem ersten akademischen Abschluss direkt eine Berufstätigkeit auf. Nach einem Jahr im Beruf ist die Mehrzahl mit Vergütung, Aufgabenbereich und Karriereperspektiven zufrieden. Derzeit setzt der überwiegende Teil der Studierenden seine akademische Ausbildung allerdings mit einem Masterstudium fort. 90 Prozent tun dies im Wunschfach und am Wunschort. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Mit dem Bachelor in den Beruf" – eine breit angelegte Befragung von Studierenden, Bachelorabsolventen und Unternehmen, die in Berlin vorgestellt wurde. Die Studie wurde vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln und dem HIS-Institut für Hochschulforschung erstellt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Sie beleuchtet die Arbeitsmarktbefähigung, die aktuelle Arbeitsmarktsituation und die Perspektiven von Bachelorstudierenden und -absolventen. Dazu wurden 10.000 Bachelorstudierende, Studierende traditioneller Studiengänge, Bachelorabsolventen und 1.500 Unternehmen in repräsentativen Erhebungen in der zweiten Jahreshälfte 2010 befragt.

>>Die Studie kann beim Stifterverband heruntergeladen werden.


„Late Summer School“ ermöglicht Studienanfängern einen guten Start ins Studium

6.5.2011 - In diesem Jahr bietet die Hochschule Magdeburg-Stendal zum dritten Mal die "Late Summer School" an. Sie kombiniert Einstiegskurse (mit ersten Credits) und Informationsveranstaltungen mit Projektarbeit. Zwei Wochen vor Beginn des neuen Studienjahres treffen sich Erstsemester aus verschiedenen Fachbereichen und ausländische Studierende, die neu an der Hochschule sind. Sie bekommen einen passgenauen Einstieg ins Studium, lernen die Stadt und viele Kommilitoninnen und Kommilitonen kennen. Vormittags lernen die Gruppen getrennt: Es gibt Deutschkurse für die Incomings, Mathematik für Ingenieure und Wirschaftswissenschaftler, Kamerakurse für die Medienstudierenden. Nachmittags werden Seminare für alle angeboten (z.B. Zeitmanagement). >>mehr


Neue Broschüre präsentiert "Gute Lehre"

4.5.2011 - Welche innovativen Wege in der Lehre an den deutschen Hochschulen derzeit beschritten werden, stellt die HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
in ihrer neuen Broschüre, „Gute Lehre – Frischer Wind an deutschen Hochschulen“, vor. Mit den Reportagen aus 34 Hochschulen soll ein Signal für die Bedeutung guter Lehre in einem erfolgreichen Hochschulsystem gesetzt werden. Die auf 100 Seiten vorgestellten Ansätze betrachten die Lehre aus den Perspektiven von Lehrenden, Studierenden und der Hochschulplanung. „Überall im Land sind überzeugende Konzepte entstanden, wie gute Lehre gefördert werden kann“, sagte HRKHRK
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-Präsidentin Margret Wintermantel bei der Vorstellung der Publikation vor der Presse. Dabei werde auch deutlich, dass es kein Patentrezept für die Lehre gebe. Je nach wissenschaftlicher Disziplin, je nach Hochschulkultur müssten unterschiedliche Ansätze gefunden und entwickelt werden. Die Broschüre kann kostenlos bei der HRKHRK
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bestellt oder im Internet gelesen bzw. heruntergeladen werden: www.hrk-nexus.de/gutelehre


Auf dem „PhD-Track“ schneller zur Promotion

Logo Hasso Plattner Institut

29.4.2011 - Besonders qualifizierte Bachelor-Absolventinnen und Absolventen der Informatik können sich ab dem kommenden Wintersemester im promotionsorientierten Master-Programm „PhD-Track“ bereits gezielt auf eine Promotion vorbereiten. In dem neuen Programms des der Universität Potsdam angeschlossenen Hasso-Plattner Instituts für Softwaresystemtechnik (HPI) nehmen die Teilnehmer am täglichen Forschungsalltag im HPI teil und werden unter anderem dazu angehalten, ihre Ergebnisse für Publikationen, wissenschaftliche Konferenzen und Journale aufzubereiten und einzureichen. Nach dem Master-Abschluss im zweiten Studienjahr erhalten sie ein Promotionsstipendium. Auf diese Weise können Master und Promotion innerhalb von viereinhalb Jahren abgeschlossen werden. >>Mehr Informationen auf den Internetseiten des HPI


HIS-Studie: Studienberechtigte schätzen Jobchancen positiv ein

26.4.2011 - Wer ein Studium aufnimmt, sieht darin vor allem eine Investition in die eigene Zukunft: Gute Berufsaussichten und geringe Arbeitslosigkeit unter Akademikern sind die Hauptgründe für eine Studienentscheidung. Dies ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten Befragung der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS). Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berichtet, schätzen der Erhebung zufolge fast drei Viertel aller Studienberechtigten die Berufsaussichten für Absolventen eines Hochschulstudiums als gut oder sogar sehr gut ein. Auch die positive Selbsteinschätzung, einen akademischen Abschluss zu erreichen, sowie das Interesse an wissenschaftlicher Arbeit spielen eine große Rolle bei der Entscheidung, ein Studium aufzunehmen. Die Kosten, die mit einem Studium verbunden sind, fallen dagegen nur wenig ins Gewicht: Bei rund 70 Prozent der Studienberechtigten spielen sie keine oder nur eine geringe Rolle. >>Weitere Informationen und die ganze Studie auf den Internetseiten des BMBF


Akademie für Lehrerbildung für mehr Ausbildungsqualität und Praxisbezug

21.4.2011 - Mit der Gründung einer „Akademie für Lehrerbildung“ schlägt die Frankfurter Goethe-Universität ein neues Kapitel in der Lehrerbildung auf: Die Einrichtung soll die Lehrerbildung mit allen relevanten Bereichen der Universität besser verzahnen. Außerdem soll das Studium im höheren Maß praxisorientiert gestaltet werden und eine bessere Vermittlung von wissenschaftlichen Grundlagen in den Fachbereichen bieten. Regelmäßige Umfragen zur Qualität der Lehre sollen dabei helfen, die Studienbedingungen zu verbessern. Mit 6.000 Lehramtsstudierenden ist die Goethe-Universität die größte lehrerbildende Hochschule in Hessen. >>Die Pressemitteilung der Gothe-Universität Frankfurt


Mathematiker erhält Ars legendi-Preis 2011

14.4.2011 - Prof. Dr. Jürgen Richter-Gebert erhält den Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre 2011. Der Lehrstuhlinhaber für Geometrie und Visualisierung an der Technischen Universität München wird sowohl für seine fachwissenschaftliche Lehre als auch für seine vielfältige Unterstützung und Motivierung der Studierenden ausgezeichnet. So hat der Mathematiker eigene Seminarformen, wie etwa die „Reporterseminare“, entwickelt und bietet seit Jahren selbst entwickeltes Begleitmaterial zur Unterstützung seiner Vorlesungen an, das er auf seinem Internet-Portal www.mathe-vital.de zur Verfügung stellt. Besonderes Augenmerk richtet Professor Richter-Gebert auf die Visualisierung mathematischer Probleme und hat zu diesem Zweck die Mathematik-Ausstellung „ix-quadrat“ entwickelt und ist an dem Programm Cinderella beteiligt. Der vom Stifterverband mit 50.000 € dotierte und auf Vorschlag der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
(HRKHRK
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) vergebene Preis wird in diesem Jahr in der Mathematik und den Naturwissenschaften vergeben. Die feierliche Verleihung findet am 2. Mai im Rahmen der HRKHRK
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-Jahresversammlung in Heidelberg statt.


Qualitätsampel zeigt Zufriedenheit im Studium an

8.4.2011 - Ein konsequentes Monitoring der Lernbedingungen ermöglicht der am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelte Lehrqualitätsindex (LQI). Dieser spiegelt die Zufriedenheit der Studierenden mit ihren Lernbedingungen wider. Dabei wird nicht nur der Status quo ermittelt: Jeder Lehrende erhält eine Bewertung nach dem Ampelsystem - Grün, Gelb oder Rot - sowie eine Analyse möglicher Schwachpunkte. Werden Veranstaltungen mit Gelb oder Rot bewertet, überlegen die Studiendekane gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden in den Studienkommissionen der Fakultäten Maßnahmen zur Verbesserung. Öffentlich gemacht werden die Ergebnisse nicht. Diese Vertraulichkeit trage entscheidend zum Erfolg des Modells bei, heißt es aus dem KIT. Seit der Einführung des LQI habe sich die Anzahl der "roten" oder "gelben" Veranstaltungen deutlich verringert. Inzwischen sind auch andere Hochschulen dabei, das IT-gestützte Karlsruher Modell zu testen. >>mehr


Länder halten Angebot an Masterplätzen für ausreichend

5.4.2011 - Medienberichten zufolge sehen die Länder derzeit keinen Mangel an Masterstudienplätzen. Einem internen, der dpa vorliegenden Bericht des Hochschulausschusses der Kultusministerkonferenz (KMK) zufolge, seien Meldungen über Engpässe und verschärfte Zulassungshürden übertrieben. Es gebe für Bachelorabsolventen, die nach dem ersten Abschluss ein Masterstudium anschließen wollten, ein ausreichendes Studienplatzangebot – wenn auch nicht an jeder Hochschule und an jedem Ort. So sei für die Aufnahme eines Masterstudiums unter Umständen ein Ortswechsel erforderlich. Wie die Entwicklung in der Zukunft verlaufe, wenn es mehr Bachelorabsolventen gebe, sei noch nicht vorhersehbar. >>mehr


Fachtagung „Kompetenzorientiertes Prüfen“ in Bremen

29.3.2011 - Mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten bei der gemeinsam vom HRKHRK
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-Projekt nexus und 4ING durchgeführten Fachtagung über kompetenzorientiertes Lehren und Prüfen in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik. Besonders augenfällig war dabei die sehr hohe Beteiligung von Lehrenden: Sie stellten neben Verbandsvertretern, Studiengangsplanern und Hochschuldidaktikern die deutliche Mehrheit des Auditoriums. Dies bestätigt das große Interesse und den Willen der Akteure in den Hochschulen, die Lehre weiterzuentwickeln. Die vorgestellten Praxisbeispiele reichten vom computergestützten Prüfen in der Verfahrenstechnik bis zur szenariobasierten Gruppenarbeit in der Produktentwicklung beim Maschinenbau. Allen gemein ist die Einsicht, dass neue Lehr- und Lernformen bei Studierenden viel bewirken, jedoch mit erheblichem Mehraufwand verbunden sind. Entsprechend forderte HRKHRK
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-Vizepräsident Professor Wilfried Müller, dass die Politik die Hochschulen durch angemessene Mittel in die Lage versetzen muss, das vorhandene Gestaltungspotential umzusetzen. >>mehr


Kooperationsprojekt Absolventenstudien

29.3.2011 - Auf der diesjährigen, von der HRKHRK
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unterstützten Tagung des "Kooperationsprojekts Absolventenstudien" (KOAB) an der Universität Kassel wurden die Ergebnisse der vier Befragungen von insgesamt mehr als 100.000 Hochschulabsolventen vorgestellt und diskutiert. Zentrales Ergebnis: Der Berufsstart gelingt den Absolventinnen und Absolventen trotz Wirtschaftskrise besser als je zuvor. Im Rahmen von KOAB kooperieren bis zu 60 Hochschulen bei der Datenerhebung und schaffen so die Grundlage für ein Benchmarking ohne Ranking. Die erhobenen Daten benötigen die Hochschulen und Fächer für die Reakkreditierung. Sie nutzen sie darüber hinaus in der Programmentwicklung, um sich mit den Berufsaussichten ihrer Absolventen auseinanderzusetzen, die Zufriedenheit mit der Lehre zu messen und die Kompetenzorientierung und Arbeitsmarktrelevanz der Studiengänge zu stärken. >>mehr


nexus Auftaktveranstaltung in Hildesheim

25.3.2011 - Über 250 Experten aus Studiengangsentwicklung, Lehre, Verwaltung und Hochschulleitungfanden sich zur Auftaktveranstaltung des Projekts "nexus - Konzepte und gute Praxis für Studium und Lehre" der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
an der Stiftung Universität Hildesheim ein, um Herausforderungen bei der Weiterentwicklung der Studienreform für ausgewählte Themenfelder - etwa die Anerkennung internationaler Studienleistungen - zu diskutieren. In ihrer Begrüßung betonte HRKHRK
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-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel , dass gute Konzepte zur Weiterentwicklung der Studienqualität unverzichtbar seien. Gute Ideen allein reichten indes nicht aus. Die Hochschulen müssten mit den nötigen Ressourcen ausgestattet werden, um ihre guten Konzepte auch nachhaltig umsetzen zu können. Eine Forderung, die von der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka bestätigt wurde: Hochschulpolitik stehe in der Verantwortung, für rechtliche Verlässlichkeit, gestalterische Freiräume und angemessene Ausstattung zu sorgen. In ihrem Grußwort forderte Wanka, die Bedeutung der Qualität der Lehre zu stärken, etwa, indem die Lehrkompetenz in Berufungsverfahren stärker berücksichtigt werde. Als weitere Maßnahme verwies die Ministerin auf das vom BMBF angekündigte "Forum für Lehre und Studium".In den Podiumsdiskussionen der Fachtagung wurde die Einbeziehung der Studierenden in die Studiengangsgestaltung gefordert. Studierende wie Studiengangsplaner erklärten, dass dies die Studienqualität und die Zufriedenheit der Studierenden erhöhe. So hätten Studierende an der TU Darmstadt ein Modul Modul
Module bezeichnen Bündel von Lehrveranstaltungen und Lernzeiten, die inhaltlich und/oder methodisch zusammen gehören und zeitlich begrenzt sind.
entwickelt, "auf das wir so ohne weiteres nie gekommen wären", berichtet Manfred Hampe, Professor für Verfahrenstechnik: Philosophie für Maschinenbauer. >>mehr


Studierende zufrieden mit Qualität des Studiums

15.3.2011 - Die Studierenden an deutschen Universitäten und Fachhochschulen sind mit der Qualität des Studiums zunehmend zufrieden. Viele wünschen sich allerdings noch eine bessere Betreuung im Studium und beim Übergang in den Arbeitsmarkt sowie mehr Praxisbezug. Das sind die zentralen Aussagen des 10. Studierendensurveys zu "Studiensituation und studentischen Orientierungen", den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am Donnerstag veröffentlichte. Bundesbildungsministerin Annette Schavan erklärte zu den Ergebnissen der Befragung: "Inhalt und Struktur des Studiums werden erfreulicherweise sehr positiv eingeschätzt. Hier müssen wir unsere Anstrengungen mit Ländern und Hochschulen weiter intensivieren."

Der Survey stelle den Hochschulen insgesamt ein gutes Zeugnis aus, erklärte Margret Wintermantel, Präsidentin der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
. „Die große Zufriedenheit der Studierenden mit dem inhaltlichen Angebot, dem Aufbau der Studiengänge und den Lehrveranstaltungen zeigt, dass sich die Studienqualität auf einem hohen Niveau bewegt.“ Die Studie liefere dabei ein differenziertes, nach Fächergruppen und Abschlussarten unterschiedliches Bild, das allen Akteuren im Hochschulwesen helfen könnte, weitere Verbesserungen auf den Weg zu bringen. Insbesondere Bachelor-Studierende hatten einen hohen Druck, vor allem durch die Prüfungsdichte und die starke Reglementierung des Studiums beklagt. Dabei, so Wintermantel, sei zu beachten, dass es sich um eine Momentaufnahme aus dem Wintersemester 2009/2010 handelt: „Insbesondere in den Bachelor-Studienprogrammen sind seit der Befragung viele Unzulänglichkeiten beseitigt worden“.

Die Ergebnisse des Studierendensurveys basieren auf Antworten von rund 8.350 Studierenden von Universitäten und Fachhochschulen, die sich im Wintersemester 2006/2007 an der Befragung beteiligt haben. Der Studierendensurvey wird von Forschern der Universität Konstanz durchgeführt und bietet seit 25 Jahren im dreijährigen Abstand Daten zum sozialen Profil der Studierenden, ihren Studienerwartungen und -strategien, bis hin zu den beruflichen Aussichten und Arbeitsmarktreaktionen.

Weitere Informationen auf den Internetseiten der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz und des BMBF.


Studieren im Ausland: Rekord bei Erasmus-Programm

Logo Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD)

11.3.2011 - Die Anzahl der ERASMUS-geförderten deutschen Studierenden und Lehrenden hat einen neuen Höchststand erreicht. Dies ergibt eine Auswertung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Im Hochschuljahr 2009/2010 haben über 24.000 Studierende aus Deutschland mit ERASMUS in 30 anderen europäischen Ländern einen Teil ihres Studiums absolviert. Dazu kommen fast 5.000 Studierende, die mit dem Programm ein Auslandspraktikum durchführen konnten. Die mobilen Studierenden kommen mehrheitlich aus den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen. Dies zeige laut DAAD, dass die Bologna-Studienreformen offenbar keine negativen Auswirkungen auf die Mobilität der Hochschüler habe. >>mehr Informationen auf den Internetseiten des DAAD 


Niedersachsens Hochschulen öffnen sich für Berufstätige und Studierende ohne Abitur

Logo Universität Oldenburg

11.3.2011 - Bei der Entwicklung von Studienangeboten für Berufstätige und dem Hochschulzugang ohne Abitur nimmt die Universität Oldenburg eine Vorreiterrolle ein. Für den berufsbegleitenden Bachelor Business Administration hat die Universität ein systematisches Verfahren entwickelt, mit dem außeruniversitär erworbene Abschlüsse (zum Beispiel Industriefachwirt oder Betriebswirt) auf das Studium angerechnet werden können. Im Rahmen des niedersächsischen Modellprojekts "Offene Hochschule", an dem sich auch die Universitäten Braunschweig, Hannover und Lüneburg beteiligen, gibt Oldenburg diese Erfahrungen jetzt gezielt an die anderen Modellhochschulen weiter. Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bildungsträgern Vorlagen entwickelt, mit deren Hilfe Kompetenzen aus Fortbildungen transparent dargestellt werden könne. >>mehr Informationen auf den Internetseiten des Modellprojekts


KMK zieht positive Zwischenbilanz zur Studienreform

Logo Kultusministerkonferenz

11.3.2011 - Bei dem gestrigen Treffen der Kultusministerkonferenz (KMK) in befassten sich die Länder unter anderem mit der Umsetzung der Studienreform. In ihrer Erklärung zogen Kultusminister eine insgesamt positive Zwischenbilanz. Die im Zuge der Nachsteuerung angepassten Rahmenbedingungen hätten positive Effekte bewirkt, etwa bei der Reduktion der Prüfungsbelastung. Auch hätten in vielen Ländern dir Hochschulen die Initiative ergriffen, die studentische Arbeitsbelastung auf den Prüfstand zu stellen und Belastungsspitzen abzubauen.

Als unmittelbar anstehende Aufgaben nennt die KMK unter anderem die Verbesserung der Anrechnung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die außerhalb der Hochschule erworben wurden. Dies betrifft Berufstätige, die sich ihre Kenntnisse auf ein Studium anrechnen lassen wollen. Aber auch Studien- und Prüfungsleistungen anderer deutscher oder ausländischer Hochschulen sollen leichter anerkannt werden. >>mehr: Die Erklärung der KMK im Wortlaut (PDF, 5 Seiten)


Bundesweite „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“

Bild Kaffeebecher
Foto: drniels/sxc

9.3.2011 - Alle Semesterferien wieder: Tausende Studierende sitzen allein an ihren Haus- und Abschlussarbeiten. Viele von ihnen haben dabei große Probleme. Sie verfransen sich in nicht endender Recherche, finden keinen roten Faden oder wissen gar nicht, wie und wo sie anfangen sollen. Jetzt bieten Schreibzentren von sechs Hochschulen die Gelegenheit, lang aufgeschobene Aufgaben zu meistern: Am Donnerstag, 10. März, können Studierende sich in einer gemeinsamen "langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten" tatkräftige Unterstützung beim Verfassen von Haus- und Abschlussarbeiten oder anderen akademischen Texten holen: Ausgebildete Schreibtutoren, Arbeitsmöglichkeiten mit Internet-Zugang und ausreichend Kaffee stehen den Studierenden zur Verfügung. Die erste bundesweite lange Nacht wird von den Schreibzentren der Universitäten Frankfurt/Oder, Bielefeld, Hildesheim, Darmstadt und Göttingen veranstaltet.


Absolventenstudie: Gute Perspektiven für Bachelor

Logo Universität Mannheim

8.3.2011 - Gute Perspektiven für Bachelor-Absolventen zeigt eine Absolventenstudie der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Universität Mannheim auf. Demnach erhalten die meisten Bachelorstudierenden in der Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Mannheim nach ihrem Abschluss einen Masterplatz. Diejenigen Bachelorabsolventen, die direkt in einen Beruf einstiegen, hatten weder bei der Stellensuche noch bei den Gehältern Nachteile gegenüber den Diplom- und Magisterabsolventen. Rückblickend auf das Studium schätzten die Bachelorabsolventen ihr Studium in den meisten Teilbereichen besser ein als die Absolventen der alten Studiengänge. >>mehr


Profs drücken Schulbank für Lehr- und Prüfungsmethoden

Logo Universität Marburg

4.3.2011 - Auf Initiative von drei Lehrenden ist an der Universität Marburg ein „Lehr-Lern-Kolloquium“ eingerichtet worden: Bei diesem sind Professorinnen und Professoren und Dozierende aller Fakultäten eingeladen, Einsatzspektren von neuen Lehr- und Prüfungsformen kennenzulernen und ihre Erfahrungen einzubringen. Erstmals in diesem Wintersemester wurden an drei Impulsabenden die Themen Lernplattformen, E-Klausuren und die Begleitung von Lernwegen und Leistungen durch den Einsatz von sogenannten Portfolios aufgegriffen. Im kommenden Sommersemester sind vertiefende Workshops vorgesehen. Außerdem sollen künftig Studierende stärker einbezogen werden. >>mehr


Zahl der Studienberechtigten steigt

Logo Statistisches Bundesamt

2.3.2011 -  – Im Jahr 2010 haben rund 456 600 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 1,6% mehr als im Vorjahr. Aufgrund der Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre erwarben in Hamburg im Jahr 2010 zwei Schuljahrgänge die Hochschulreife. Dies führte dort zu einer starken Zunahme der Anzahl der Studienberechtigten um 57,6%. >>mehr

Studierende bewerten Bachelor positiv - Umfrage an der FU Berlin

19.2.2011 - Die Zustimmung zum Bachelorstudium an der FU Berlin nimmt zu. Dies zeigt eine aktuelle Befragung von gut 3.000 Studierenden der Hochschule, über die der Tagesspiegel heute berichtet. Demnach beurteilen 66 Prozent der Befragten den Aufbau und die Struktur der Studiengänge als überwiegend positiv, ein Zuwachs von acht Prozent im Vergleich zur Befragung im Jahr 2008. Sehr gut bewerten die Studierenden auch die Qualität der Lehre: 91 Prozent der Befragten gaben an, die Lehrenden seien im Allgemeinen gut vorbereitet, 82 Prozent bescheinigten ihnen ein hohes Engagement. Rund 78 Prozent der Befragten gaben an, die Lehrveranstaltungen seien gut strukturiert. >>Weitere Informationen


Y-Master erleichtert Einstieg in Beruf oder Wissenschaft

11.2.2011 - Die Universität Tübingen wird künftig alle bereits bestehenden und neuen konsekutiven Master-Studienprogramme so anlegen, dass sie sich in zwei alternative Richtungen gestalten lassen. Der Universitätssenat hat soeben für das Tübinger "Y-Master-Modell" einen fakultätsübergreifenden Leitfaden verabschiedet. Studierenden, die nach dem Master in das Berufsleben starten möchten, wird dies über Praktika und Unternehmenskooperationen erleichtert. Die zweite Variante bietet einen schnellen Einstieg in eine wissenschaftliche Laufbahn: Hier stellt die Master-These einen Vorgriff auf eine spätere Promotion dar. Die Studienberatung und fortlaufende Begleitung der Studierenden soll dazu ausgebaut werden. >>mehr


Hessischer Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre

Logo Hessischer Hochschulpreis

9.2.2011 - Zum fünften Mal lobt das Land Hessen zusammen mit der Gemeinnützigen Hertie Stiftung den Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre 2011 aus. Mit Preisgeldern von insgesamt 375.000 Euro werden herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung an Hochschulen ausgezeichnet. Mit dem in drei Kategorien verliehenen Preis soll die Entwicklung und Umsetzung zukunftsweisender Lehrkonzepte gewürdigt werden. Erstmals können auch Studierende, Lehrende oder in der Verwaltung Tätige Vorschläge einreichen. >>mehr


Bachelor und Master in der Medizin

Titelbild Broschüre "Medizinstudium, quo vadis?"

2.2.2011 - In seiner aktuellen Ausgabe weist das deutsche Ärzteblatt auf die HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Publikation "Medizinstudium, Quo Vadis?" hin. Auf 64 Seiten bietet die Broschüre Diskussionsbeiträge zu Umsetzungsmöglichkeiten für neue Curricula und Lehrformen, vertikalen Mobilität und Internationalisierung und vieles mehr. Die mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung realisierte Veröffentlichung kann kostenlos bei bolognaversand(at)hrk.de bestellt oder online abgerufen werden.


Qualitätssicherungssysteme für Studium und Lehre - TU und die FH Kaiserslautern gehen gemeinsame Wege

31.1.2011 - Im Rahmen eines gemeinsamen Modellprojekts entwickeln und erproben TU und FH Kaiserslautern ein System für die Qualitssicherung in Studium und Lehre. Das Vorhaben soll ermitteln, wie kleine und mittlere Hochschulen Qualittssicherung durchführen und durch hochschulübergreifende Angebote ergänzen können. Das Vorhaben wird vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur bis 2012 mit rund 350.000 Euro gefördert. >> Mehr

Bologna 2011 aus Studierendensicht

Logo Universität Augsburg

28.1.2011 - Auf der heutigen Tagung "Bologna 2011. Eine kritische Bilanz aus Studierendensicht“ berichten Studierende aus Augsburg und Mainz über ihre Erfahrungen mit der Studienreform. Die Veranstaltung auf dem Augsburger Uni-Campus hat zwei Besonderheiten: Sie kann heute ab 13:30 Uhr live im Internet verfolgt werden. Außerdem werden alle Tagungsbeiträge einem Peer Review-Verfahren unterzogen, bevor sie in einer wissenschaftlichen Online-Zeitschrift veröffentlicht werden. Die Tagung bietet den Studierenden somit die Möglichkeit, ihre Gedanken und Erfahrungen zur Bologna-Reform unter wissenschaftlichen Bedingungen vorzustellen und zu publizieren. So wird ein komplexes Lehr-Lern-Szenario zu erwarten sein >>mehr.


Unternehmen fordern mehr Praxisbezug im Studium

Logo DIHK

21.1.2011 - Für 63 Prozent der deutschen Unternehmen, die Erfahrungen mit Bachelor- und Master-Absolventen haben, haben sich die Erwartungen an die neuen Studienabschlüsse erfüllt. Dies ergab eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die das Handelsblatt vorab veröffentlicht hat. Die Zufriedenheit ist seit 2007 allerdings leicht gesunken. Damals waren es noch 67 Prozent. 15 Prozent der Befragten kritisieren fehlende praktische Erfahrungen. Entsprechend fordert der DIHK von den Hochschulen, mehr Praxisphasen ins Studium zu integrieren. HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Präsidentin Margret Wintermantel begrüßt eine engere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen, erwartet von der Wirtschaft aber auch ein entsprechendes Engagement: „In dem Maße, in dem die Unternehmen attraktive Tätigkeitsfelder und Entwicklungsperspektiven für Bachelor- und Master-Absolventen anbieten, profitieren sie.“ Weitere Informationen auf www.dihk.de


Unternehmen stocken Investitionen für Hochschulen und Studierende auf

Logo Stifterverband

19.1.2011 - Jedes fünfte deutsche Unternehmen hat in einer aktuellen repräsentativen Umfrage angegeben, dass es 2010 seine Ausgaben für akademische Bildung im Vergleich zum Vorjahr erhöht hat. Weniger als jedes zehnte Unternehmen habe dagegen seine Investitionen gesenkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, die erstmals den Beitrag der Wirtschaft zu Studium und Hochschullehre ermittelt hat. Gefragt wurde unter anderem nach der Finanzierung von Stipendien, Stiftungsprofessuren, studentischen Praktika, dualen Studiengängen, Sach- und Finanzspenden an Hochschulen. Die Studie ist online abrufbar unter www.stifterverband.info.


Exemplarisches Lernen durch Project-Based-Learning

17.1.2011 - Mit der Einführung des Project-Based-Learnings in ausgewählten Veranstaltungen hat die TU Hamburg-Harburg (TUHH) ihre Lehre modernisiert: In kleinen Gruppen erarbeiten Bachelor- und Master-Studierende am Beispiel konkreter Projekte differenzierte Lösungsansätze. So sollen die Studierenden stärker an Problemlösungen herangeführt und damit besser auf die Anforderungen im Ingenieurberuf vorbereitet werden. Lehrende der TUHH werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität Maastricht geschult, wo problemorientiertes Lernen seit Jahren angewandt wird. Die Harburger haben die Methode der Niederländer für die Anforderungen der Ingenieurwissenschaften angepasst. >>mehr


Kodex zur Qualität und Studium und Lehre

7.1.2011 - Was gute Lehre ausmacht, hat die Hochschule Augsburg in einem hochschulweiten Qualitätskodex definiert: Der Kodex, der einen Konsens über Auffassung von Qualität in Studium und Lehre formuliert und sich dabei auch an Ideen des Bologna-Prozesses wie etwa der Förderung der fachlichen sowie der sozialen Berufskompetenz orientiert, wurde jetzt von der Hochschulleitung und den Fakultätsleitungen unterzeichnet. Hochschulleitung wie Lehrende sollen so für ihre Verantwortung gegenüber Studierenden, Wirtschaft und Gesellschaft sensibilisiert werden. >>mehr


Im Jahr elf nach Bologna

29.12.2010 - In einem aktuellen Beitrag auf studienwahl.de gibt Dr. Peter Zervakis, Leiter des HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Projektes nexus einen Überblick über "Bologna auf der Zielgeraden". Das gemeinsame Internetportal der Bundesländer und der Bundesagentur für Arbeit bietet Schülerinnen und Schülern Informationen zur Studien- und Berufsplanung.


Schavan: Wirtschaft muss Versprechen einlösen

28.12.2010 - Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat die Unternehmen aufgefordert, mehr Bachelor-Absolventen einzustellen. Im Gespräch mit dem Handelsblatt wies sie darauf hin, dass die Wirtschaft jahrelang den 23-jährigen Akademiker gefordert habe: "Nun muss sie das Versprechen, das sie den jungen Leuten gegeben hat, auch einlösen."


Interview zum Stand der Studienreform-Umsetzung

UNICUM Magazin 10/2010

22.12.2010 - In einem Interview mit dem UNICUM Magazin (10/2010) beantwortet Dr. Peter Zervakis, Leiter des Projekts nexus der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
, Fragen zur Umsetzung der Studienreform in Deuschland. Darin gibt er eine Einschätzung zu dem Stand der Umstellung deutscher Studiengänge im Vergleich zu anderen europäischen Teilnehmerstaaten und geht auf die Kritik aus Deutschland an der Studienreform ein. Für eine „studierendengerechte Umsetzung der neuen Studiengänge“ fordert er mehr Personal und finanzielle Ressourcen.


"Konzentration auf Inhalte und Qualität des Studiums statt Verwirrung bei den Titeln"

Logo HRK

14.12.2010 - Anlässlich der bevorstehenden Entscheidung über eine Änderung des Landeshochschulgesetzes in Mecklenburg-Vorpommern hat HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Präsidentin Margret Wintermantel in einem Brief an die Landtagsabgeordneten vor der damit verbundenen Wiedereinführung des Abschlusses Diplom-Ingenieur gewarnt. Dies stifte Verwirrung im In- und Ausland, ohne eine Steigerung der Qualität der Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern zu erreichen. >>Pressemitteilung der HRK


Bologna 2.0: Studienordnungen per Mausklick

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10.12.2010 - Mit Hilfe einer selbst entwickelten Software zur Erstellung von Studienordnungen schafft die Universität Marburg einen verbindlichen Rahmen für alle gestuften Studiengänge. Den Fachbereichen wird ermöglicht, sich bei der Studiengangsentwicklung auf die Inhalte zu konzentrieren. Der bürokratische Aufwand wird auf ein Minimum reduziert. So werden etwa logische oder prüfungsrechtliche Widersprüche von der Software, die wie ein Baukasten funktioniert, bereits bei der Eingabe erkannt.>>mehr


Fachtagung "Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung"

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8.12.2010 - Gerade vor dem Hintergrund des steigenden Fachkräftebedarfs müssen auch Berufserfahrene verstärkt für eine akademische Weiterqualifizierung gewonnen werden. Darin waren sich die Teilnehmer einer vom HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Projekt nexus veranstalteten Tagung zum Thema einig. Die Hochschulen werden mit neuen Herausforderungen konfrontiert, etwa bei der Entwicklung von Verfahren zur Anrechnung beruflicher Kompetenzen oder der Studiengangsentwicklung für diese neuen Zielgruppen. Die Hochschulen betreiben die Entwicklung engagiert. Das Projekt nexus wird mit weiteren Veranstaltungen sowie der Sammlung guter Beispiele und Konzepte die Hochschulen unterstützen.


TU Darmstadt: Koordinierungsstelle erleichtert Teilzeitstudium

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3.12.2010 - Bislang sind an der TU Darmstadt nur individuelle Lösungen möglich, wenn Studierende aus meist beruflichen oder familiären Gründen nicht Vollzeit studieren können. Das soll sich künftig ändern: Als Schnittstelle zwischen Verwaltung und Fachbereichen wurde die Koordinierungsstelle Teilzeitstudium eingerichtet. Ihre Aufgabe ist es, Bedarf und Machbarkeit von Teilzeitangeboten zu prüfen, um gemeinsam mit den Fachbereichen bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln. Dabei steht zum Beispiel im Vordergrund, wie neue Medien stärker genutzt werden können oder welche Fristverlängerungen für Teilzeitstudierende möglich sind. Bei der Umstellung der Studiengänge auf das Teilzeitstudium macht die Informatik den Anfang: Hier soll spätestens zum Wintersemester 2011/2012 ein entsprechendes Studienangebot eingerichtet werden. >>mehr


Bologna-TÜV zur Sicherung der Studierbarkeit in NRW

3.12.2010 - Um die Studierbarkeit an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen, setzt das Wissenschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen auf einen kontinuierlichen "Bologna TÜV". Die hierfür geplante Stelle soll mit Befragungen der Hochschulen den Stand der Studierbarkeit der Studienprogramme fortlaufend erfassen. Dies kündigte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze auf dem Bildungsforum21 der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn an. Im Sinne "verantworteter Autonomie" solle zudem die Bildungsbeteiligung von Studierenden und Hochschulangestellten durch regelmäßige Statuskonferenzen gesichert werden. Schließlich sollen die Hochschulen ihre Eingangsphase stärker auf die Bedürfnisse besonders von jungen Frauen und Migrantenkindern ausrichten, um aus diesen Gruppen einen größeren Anteil von Studierenden zu gewinne. Eine Videoaufzeichnung der Veranstaltung ist online verfügbar.


82 Prozent aller Studiengänge führen zu Bachelor oder Master

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30.11.2010 - 82 Prozent aller Studiengänge an deutschen Hochschulen führen heute zu den Abschlüssen Bachelor oder Master. Dies geht aus den statistischen Daten zur Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen zum Wintersemester 2010/2011 hervor, die die HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
heute veröffentlichte.

Laut HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
immatrikulieren sich über drei Viertel (77 Prozent) aller Erstsemester in einem der mittlerweile 11.549 Bachelor- und Masterstudiengänge. Knapp 53 Prozent der Studierenden an deutschen Hochschulen studieren in den neuen Studiengängen. Der Anteil der Absolventinnen und Absolventen, die in der gestuften Struktur studiert haben, liegt mittlerweile bei rund 30 Prozent.

Die HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Publikation basiert auf den von den Hochschulen gepflegten Daten des HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Hochschulkompasses, der Online-Datenbank für Studienmöglichkeiten, sowie den Daten des Statistischen Bundesamtes.
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Neue Wege in der Medizinerausbildung

(Foto: canonier/www.piqs.de)

29.11.2010 - Das zweistufige Studiensystem mit Bachelor und Master ist in den meisten Fächern nicht mehr wegzudenken. Nicht so in der Medizinerausbildung: Hier geht es bisher ohne Zwischenschritt zum Staatsexamen. Doch auch die medizinischen Fakultäten sind vom Bologna-Prozess nicht ausgeschlossen. In der Einführung entsprechender Strukturen liegt eine der großen Herausforderungen für die Hochschulen – nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern.

Entsprechend groß war daher auch das Interesse am dem von der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
(HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
) ausgerichteten Symposium „Medical Curricula in Europe: The Challenge of Implementing Bologna“ beim zweiten deutsch-französischen Gesundheitsgipfel an der Berliner Charité im Oktober. Im Zentrum der Diskussion stand die Frage, ob in einem sich wandelnden Gesundheitssystem neue Berufsbilder für Bachelor-Absolventen geschaffen werden müssen, zum Beispiel als Arztassistent. Vor dem Hintergrund eines drohenden Fachkräftemangels vor allem in ländlichen Gebieten könnte so ausgebildetes Fachpersonal Aufgaben an der Schnittstelle zwischen Arzt und Pfleger übernehmen. „Der Bedarf für einen Arztassistent ist also jetzt schon da. Er wird in den nächsten 20 Jahren noch deutlich steigen“, ist Sigrid Harendza, Professorin für Innere Medizin und Ausbildungsforschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Moderatorin des Symposiums, überzeugt.

Einige Verbände, wie die Bundesärztekammer, lehnen die Einführung von Bachelor und Master in der Medizin bisher grundsätzlich ab. Sigrid Harendza wünscht sich hier eine offenere Haltung: „Es ist schade, dass die Diskussion oft sehr emotional geführt wird. So versperrt man sich den Blick auf eine Chance.“ Wie die Vertreter aus der Schweiz und den Niederlanden beim HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Symposium deutlich gezeigt haben, könnten Bologna-konforme medizinische Curricula ohne Qualitätsverlust funktionieren.

Während die Einführung der Bologna-Strukturen in der Medizin an den meisten Hochschulen noch theoretisch diskutiert wird, ist die Uni Oldenburg schon einen Schritt weiter: Kürzlich hat der Wissenschaftsrat Wissenschaftsrat
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder und erarbeitet Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbaus.
den Weg für die „European Medical School Oldenburg-Groningen“ freigemacht. Erstmalig in Deutschland sollen hier Ärzte im zweistufigen System auf der Grundlage von Bachelor und Master ausgebildet werden. Für das Wintersemester 2011/ 2012 plant die Uni eine gemeinsame Fakultät mit der Partnerhochschule Groningen für 40 Studierende. Die HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
unterstützt dieses binationale Joint Degree-Programm. Chancen liegen vor allem in der erleichterten Mobilität der Studierenden und in den kompetenzorientierten gestuften Curricula, die hier erprobt werden sollen. 

Mehr Informationen zu diesem Thema in der HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Publikation: Medizinstudium, quo vadis? Auf dem Weg zu einer europäischen Ärzteausbildung


Universität Bochum: Lehrerbildung aus einer Hand

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Die Lehrerbildung an der Universität Bochum wird künftig fakultätsübergreifend in einer neuen "Professional School of Education" (PSE) gebündelt. Sie wird zentrale Anlaufstelle für die Lehramtsstudierenden und die Lehrenden der unterschiedlichen Fakultäten sein. Zusammen mit den Fakultäten sollen hier die Lehre und die Prüfungsordnungen für den in Bochum bereits eingeführten "Master of Education" koordiniert und weiterentwickelt werden. Im "Center for Educational Studies", einem Teil der PSE, sollen Bildungsforscher und Fachdidaktiker aller Fakultäten zusammen arbeiten. >>mehr


HRK: Zugang zum Master nach Neigung und Eignung

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24.11.2010 - Die Mitgliederversammlung der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
(HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
) hat gestern in Köln die derzeitigen Fragen rund um das Masterstudium beraten. „Die Hochschulen kommen ihrer Verantwortung nach und halten so viele Masterstudienplätze vor wie möglich“, so die Präsidentin der HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
, Professor Dr. Margret Wintermantel. Alle Studierenden, die einen Masterstudiengang absolvieren möchten und dafür geeignet sind, müssen dies tun können. Die Studienplätze dazu sind von den Ländern auszufinanzieren. Dabei sind auch die weiter steigenden Studienanfängerzahlen und die Aussetzung der Wehrpflicht zu berücksichtigen. >>mehr


Bachelorbefragung an der Uni Kiel: Arbeitsbelastung geringer als vermutet

(Foto: Kröger/Dorfmüller)

24.11.2010 - Die Bachelorstudierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) schätzen ihren ArbeitsaufwandArbeitsaufwand
siehe Workload
weniger hoch ein, als im Zuge der Reform der Studiengänge oftmals vermutet wurde. Dies ergab die Bachelorumfrage, die an der CAU im Sommersemester 2010 bereits zum dritten Mal durchgeführt wurde. "Wir haben abgefragt, wie hoch die Studierenden selbst ihre Arbeitsbelastung einschätzen", berichtet Professor Frank Kempken, als Vizepräsident der CAU zuständig für den Bereich Studium und Lehre. "Dabei kam heraus, dass weniger als ein Drittel der Studierenden in der Vorlesungszeit mehr als 40 Stunden pro Woche ins Studium investiert. In der vorlesungsfreien Zeit sind es sogar weniger als zehn Prozent. Eine übermäßig hohe Belastung, wie sie oft behauptet wird, lässt sich aus diesen Zahlen also nicht ableiten", so Kempken. >>mehr


Unternehmen investieren in Studierende

(Foto: Margot Kessler/Pixelio)

24.11.2010 - Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2009 rund 2,2 Milliarden Euro in die Hochschulbildung investiert. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Der größte Teil der Unternehmensinvestitionen - 1,5 Millionen Euro – floss in die Unterstützung von Studierenden, davon wurden allein 675 Millionen Euro für Studierende in dualen Studiengängen aufgewendet. 642 Millionen Euro gaben die Unternehmen für die Ausstattung von Universitäten und Fachhochschulen aus. Am häufigsten werden Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften gefördert.


"Hochschulproteste 2009 - Wo stehen wir heute"

12.11.2010 - Die Podiumsdiskussion der Friedrich Ebert Stiftung kann im Internet unter www.fes.de/bildungspolitik abgerufen werden.

Es diskutierten unter anderem:

  • Prof. Dr. Sabine Kunst, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Präsidentin der Universität Potsdam
  • Dr. Elke Middendorff, Stellv. Leiterin Arbeitsbereich Studierendenforschung, Hochschul-Informations-System (HIS)
  • Dr.-Ing. Thomas Kathöfer, Generalsekretär der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
    siehe HRK
  • Swen Schulz, MdB, stellv. bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag
  • Dr. Andreas Keller, Leiter des Vorstandsbereiches Hochschule und Forschung, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
  • Andrea Blättler, Mitglied der European Student’s Union (ESU)
  • Dr. Andreas Keller, Leiter des Vorstandsbereiches Hochschule und Forschung, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
  • Prof. Dr. Sabine Kunst, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Präsidentin der Universität Potsdam
  • Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB, bildungs- und forschungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag

>>Das Programm als PDF


Auslandsstudium lohnt sich

09.11.2010 - Studienleistungen, die Bachelor- und Masterstudierende im Ausland erbringen, werden in den Heimathochschulen fast vollständig anerkannt. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage zur Auslandsmobilität des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Nach Angaben der für die Studie befragten Studiengangsverantwortlichen liegt die vollständige Anerkennung von ausländischen Studienleistungen in Bachelorstudiengängen bei 87 Prozent, in Masterstudiengängen sogar bei 90 Prozent. Damit lägen deutsche Hochschulen deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Die Sicht Studierender zur Anerkennung unterscheidet sich jedoch von der Einschätzung der Studiengangsleiter. Bei der Studierendenbefragung 2009 des DAAD ergaben sich bei der Frage nach Anerkennung von im Ausland erworbenen Studienleistungen Werte von 60 Prozent im Bachelorbereich und 72 Prozent im Masterbereich. Aus den Auswertungen des DAAD geht weiterhin hervor, dass die Auslandsaufenthalte im Bachelor und Master vorwiegend 4 bis 6 Monate dauern und für etwa zwei Drittel der Studierenden keine oder nur eine geringe Verlängerung der Studienzeiten bedeuten.


Podiumsdiskussion "Wie praxistauglich ist das Bachelor-/Mastersystem?"

31.10.2010 - Nach mehr als zehn Jahren gilt die Bologna-Reform als umgesetzt. Die Mehrheit der Studiengänge ist auf die neuen Abschlüsse Bachelor und Master umgestellt. Anlass für das rbb Info-Radio, Bilanz zu ziehen. Dazu diskutierten am 27. Oktober an der Wirtschaftsfakultät der Humboldt Universität zu Berlin

Die Podiumsdiskussion kann als Podcast online nachgehört werden. >>mehr


"Studium Ideale" - Ideen für eine bessere Lehre

Logo Universität Passau

29.10.2010 - Die Universität Passau lädt Studierende und wissenschaftlichen Nachwuchs ein, sich aktiv an der Weiterentwicklung der Lehre zu beteiligen. Unter dem Motto "Studium Ideale" werden Studierende aufgerufen, kreative Ideen für eine bessere Lehre einzureichen. Junge Wissenschaftler können sich mit eigenen innovativen Lehrprojekten in die Hochschulentwicklung einbringen. So soll ein Kulturwandel im Sinne des Bologna-Prozesses in Richtung moderner Lehrformen eingeleitet werden, bei denen die Studierenden im Zentrum stehen. >>mehr


Rheinland-Pfalz optimiert Studienbedingungen

Logo Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz

28.10.2010 - Mehr Freiheit bei der Studiengestaltung, geringere Prüfungsbelastung und Mobilitätsfenster sollen die Lernbedingungen für die Studierenden in Rheinland-Pfalz verbessern. Zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses stellen Land und Hochschulen insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel dienen der Verstärkung der Prüfungs- und Auslandsämter sowie der Studienberatung. Darüber hinaus stehen die Gelder für Tutorienprogramme und Lehraufträge bereit. >>mehr


Bachelor in Unternehmen willkommen

(Bild: Henkster/sxc)

21.10.2010 - Personalmanager namhafter deutscher Unternehmen haben die nunmehr vierte Bachelor-Welcome-Erklärung unterzeichnet. Darin bekennen sie sich uneingeschränkt zu den neuen Studienabschlüssen Bachelor und Master und bekräftigen ihren Willen, gemeinsam mit Hochschulen, Politik und Studierenden die Bologna-Reform erfolgreich umzusetzen. >>mehr


Neue Studienstruktur macht mobil

20.10.2010 - Mit einer neuen Studienstruktur fördert die Universität Regensburg die Mobilität im Studienbereich Chemie. Die Universität bietet den Studierenden an, das Bachelorstudium optional auf vier Jahre auszudehnen und das zusätzliche Jahr an einer Partnerhochschule im Ausland zu verbringen. Ein vorab abgeschlossenes „Learning AgreementLearning Agreement
Das Learning Agreement (Studienabkommen) ist ein Instrument des ECTS. In ihm werden das im Ausland zu absolvierende Studienprogramm sowie die bei erfolgreichem Abschluss eines Moduls bzw. einer Lehrveranstaltung zu vergebenden Leistungspunkte festgelegt.
“ garantiert die volle Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen. Das Masterstudium verkürzt sich in diesem Fall auf ein Jahr, so dass es weiterhin möglich ist, nach fünf Jahren den zweiten Studienabschluss zu erwerben. >>mehr


Bachelor auf dem Vormarsch

Bild: iamwahid/sxc
(Bild: iamwahid/sxc)

15.10.2010 - Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben im Prüfungsjahr 2009 (Wintersemester 2008/09 und Sommersemester 2009) knapp 338 700 Studierende erfolgreich eine Hochschulprüfung abgelegt. Davon erwarben rund 72 000 Studierende einen Bachelorabschluss, das entspricht einem Anteil von mehr als 21%. Im Jahr 2007 entfielen erst rund 8% aller abgelegten Abschlussexamen auf Bachelorprüfungen, im Jahr 2008 knapp 13%. >>mehr


studium naturale: Technik und Naturwissenschaften ausprobieren

Bild: Logo TUM

13.10.2010 - „studium naturale“ heißt ein neues Angebot der Technischen Universität München (TUM), das zum Wintersemester 25 Studierenden am Wissenschaftszentrum Weihenstephan startet. Es richtet sich an Abiturienten mit Interesse an Naturwissenschaften oder Technik, die sich noch nicht auf einen Bachelor-Studiengang festlegen wollen oder solche, die ihre Lücken in diesem Bereich schließen möchten. Über zwei Semester erhalten die Teilnehmer einen Überblick über Konzepte und Methoden verschiedener Disziplinen und erarbeiten in kleinen Gruppen interdisziplinäre Fragestellungen.  Ein Teil der Studienleistungen aus dem studium naturale kann später auf einen Bachelor angerechnet werden.

Infoseite der TUM


Uni Frankfurt justiert Bachelor nach

04.10.2010 - Die Bachelorstudiengänge der Frankfurter Goethe-Universität werden angepasst: Der Senat bewilligte unter anderem eine Vereinfachung des Übergangs zum Master, eine stärkere Gewichtung des Selbststudiums, eine Verringerung der Prüfungsdichte und das Angebot von optionalen Modulen. Die Reformen sind das Ergebnis der Frankurter "Bologna-Werkstätten", in denen Studierende gemeinsam mit ihren Professoren Empfehlungen zur besseren Studierbarkeit der Bachelorstudiengänge erarbeitet hatten. 


Bachelor-Absolventen: Im Studium mobil und schnell im Beruf

Bild: Logo INCHER

30.9.2010 - Bachelor-Studierende in Deutschland sind heute ebenso mobil wie Studierende früherer Zeiten. Nach ihrem Abschluss findet die Mehrheit der Absolventen zügig ins Erwerbsleben. So lauten die zentralen Ergebnisse einer Studie des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung (INCHER) der Universität in Kassel. Diese wurde heute in Berlin während der gemeinsam mit der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
(HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführten Konferenz "Employability and Mobility of Bachelor Graduates in Europe" der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das INCHER wertete für die Studie die Erhebungen von 50 Universitäten aus. 70.000 Absolventinnen und Absolventen der Prüfungsjahrgänge 2007 und 2008 waren hierfür etwa eineinhalb Jahre nach dem Studienabschluss zu ihrer Situation befragt worden. Demnach war die Zahl der Arbeitslosen unter den Bachelor-Absolventen eineinhalb Jahre nach dem Abschluss genauso gering wie bei den Absolventen der alten Studiengänge.

Auch sind die Studierenden im neuen Studiensystem mobiler als weithin angenommen: Etwa 27 Prozent der Bachelor- und Master Studierenden an deutschen Universitäten und 14 Prozent der Bachelor an Fachhochschulen verbringen Teile ihrer Ausbildung an einer ausländischen Hochschule. Bei den Absolventen der alten Studiengänge liegt der entsprechende Anteil an Universitäten mit 19 Prozent, an Fachhochschulen mit neun Prozent, deutlich darunter.

Die vorläufige Zusammenfassung der Ergebnisse sind auf der Internetseite des INCHER verfügbar: PDF, 30 Seiten, 472 KB.

Deutschlandfunk Interview mit Peter Greisler vom BMBF
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Creative Diversity

30.09.2010 - Die HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Broschüre "Kreative Vielfalt. Wie deutsche Hochschulen den Bologna-Prozess nutzen" ist jetzt auf Englisch erschienen. Die 84seitige Publikation ist online als E-Book sowie als PDF (7,05 MB) zugänglich. Print-Exemplare können kostenlos bestellt werden.



Belastung von Bachelor-Studierenden geringer als vermutet

(Bild:takebo/sxc)

23.9.2010 - Studierende in Bachelor-Studiengängen haben wohl doch nicht so viel zu tun,  wie verschiedentlich beklagt wird. Dies haben Wissenschaftler des Verbundprojekts ZEITlast unter der Leitung der Universität Hamburg herausgefunden. Deren erste Zwischenergebnisse wurden jetzt veröffentlicht (In: "Medien in der Wissenschaft", Bd.55, S.287-302, PDF). Der Untersuchung zufolge liegt der mittlere Aufwand für das Studium bei 26 Wochenstunden. Kritiker der Bologna-Reform hatten bislang beklagt, dass die zeitliche Belastung in den umgestellten Studiengänge übermäßig sei, keine Zeit zum angemessenen Lernen, Praktika oder Nebenjobs lasse. Für die Erhebung erfassten 121 Studierende aus sechs verschiedenen Bachelor-Studiengängen ein ganzes Semester lang, was sie wie lange am Tag machen: Seminarbesuche, Recherche in der Bibliothek, jobben. Auch private Aktivitäten wurden erfasst.


Unternehmen wollen berufsbegleitenden Master fördern

(Foto: Hofschlaeger/Pixelio)

20.9.2010 - 54 Prozent der Führungskräfte, die bereits Erfahrung mit Absolventen der neuen Studiengänge haben, gaben an, dass diese die Anforderungen an den Arbeitplatz sehr gut oder gut erfüllen. Das hat die Führungskräftebefragung 2010 von Arus Consulting ergeben, die 90 Führungskräfte, darunter 54 Prozent aus klein- und mittelständischen Unternehmen mit bis zu 150 Mitarbeitern, zum Bologna-Prozess befragt hat. Über die Hälfte der befragten Unternehmen (57 Prozent) hat den Bologna-Prozess in ihre Personalpolitik einfließen lassen und mehr als ein Drittel (36 Prozent) hat individuelle Anpassungen bei Einstellungen von Bachelor- und Masterabsolventen vorgenommen. Neben den internen Weiterbildungsprogrammen wollen immerhin 36 Prozent der Firmen auch berufsbegleitende Masterstudiengänge zur Personalentwicklung fördern. 31 Prozent sind hier noch unentschieden.


Magdeburger Hochschulkooperation

Uni-Rektor Prof. Klaus Erich Pollmann

16. 9. 2010 - In Magdeburg sollen Studierende in Bachelor- und Masterstudiengängen künftig leichter zwischen der Otto-von-Guericke-Universität und der Hochschule Magdeburg-Stendal wechseln können. Die Rektoren beider Hochschulen verständigten sich unter anderem darauf, Studienangebote flexibel aufeinander abzustimmen. FH-Absolventen, die sich um einen Masterstudienplatz an der Universität bewerben, sollen nicht benachteiligt werden. „Wir prüfen jeden Fall“ versprach der Magdeburger Uni-Rektor Prof. Klaus Erich Pollmann. Weitere Punkte einer in der letzten Woche unterzeichneten Rahmenvereinbarung sind eine stärkere Zusammenarbeit in der Forschung und eine Steigerung der kooperativen Promotionsverfahren. „Das Fernziel ist ein gemeinsames Graduiertenkolleg“, so Pollmann.


Japanische Tradition in Bochum

09.9.2010 - "Jishu zemi" - das ist japanisch und heißt "freies Seminar". Die Ostasienwissenschaftler der Universität Bochum haben die japanische Tradition an ihrem Institut eingeführt: Studierende aller Semester, wissenschaftlicher Nachwuchs und Professoren kommen einmal pro Woche zusammen und bearbeiten ein selbst gewähltes Thema. Alle Beteiligten diskutieren gleichrangig. Die Veranstaltung ist freiwillig und es gibt dafür keine Kreditpunkte. Gerade deshalb ist der Zuspruch und die Begeisterung bei den Mitwirkenden groß, was wiederum positive Folgen für die Zusammenarbeit im Pflichtprogramm hat (mehr).


Mit Berufserfahrung studieren

Foto Stethoskop
Bild: sasha

29.8.2010 - Bislang war ein Abitur notwendig, um studieren zu können. Das hat sich geändert: Immer mehr Bundesländer öffnen die Hochschulen auch für Absolventen von Fachschulen oder für Berufstätige, die eine fachverwandte Ausbildung und mehrere Jahre Praxiserfahrung mitbringen. Die Süddeutsche Zeitung spricht in ihrem Wochenendteil mit Eva Scheerer. Die 34-Jährige gelernte Krankenpflegerin hat nach einer Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivmedizin in Regensburg Medizin studiert. Jetzt legte sie das zweite Staatsexamen ab. >>mehr


Von der Kunsthochschule zum eigenen Unternehmen

Logo FAZ

28.8.2010 - Die FAZ berichtet,  wie Kunsthochschulen ihre Studierenden darauf vorbereiten, Unternehmer zu werden. Als Beispiele werden die Initiative „exist - Existenzgründungsbegleitung in der Kreativwirtschaft“ der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, das Projekt „kultur.unternehmen.dortmund“, die  Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach und das Career & Transfer Service Center der Universität der Künste (UdK) in Berlin vorgestellt.


Womit man rechnen muss - Bochumer Projekt hilft angehenden Ingenieuren bei Studienstart

27.8.2010 - "Dem Ingeniör ist nichts zu schwör", erklärte schon Daniel Düsentrieb. Nur: was tun, wenn es doch zu schwör wird? Viele Studienanfänger kapitulieren vor der Mathematik in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen und brechen das Studium vorzeitig ab. An der Ruhr-Universität Bochum wird deshalb anders gelehrt und gelernt: Der Deutschlandfunk berichtet über das Projekt "mp-Quadrat". Weitere Ansätze der Ruhr Universität werden auch in der HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Broschüre "Kreative Vielfalt" beschrieben (PDF/84 Seiten/5,69 MB)


Virtuelle Realitäten - realer Abschluss

Logo SRH Hochschule Heidelberg

26.8.2010 - An der SRH Hochschule Heidelberg lernen Studierende künftig, virtuelle Welten in Film und Computerspielen zu erschaffen. Dabei wird den Bewerbern im neuen Studiengang Virtuelle Realitäten (B.Sc.) einiges abverlangt: "Der Studiengang kommt mit vielen anderen Disziplinen in Berührung, wie beispielsweise der Mathematik, Physik oder auch der Wahrnehmungspsychologie", erklärt Prof. Dr. Tobias Breiner, Professor und Prodekan der Fakultät für Informatik. "Die Studierenden müssen ein logisches und abstraktes 3D-Vorstellungsvermögen haben und natürlich sollte auch eine entsprechend kreative Ader vorhanden sein."

Schon während des Studiums haben die Studierenden die Gelegenheit, ihr Wissen praktisch zu erproben und zu vertiefen: Jeder entwickelt ein sogenanntes Meisterstück, das bei einer späteren Bewerbung vorgewiesen werden kann. Im dritten Jahr absolvieren die Studierenden ein sechsmonatiges Praktikum in einem Unternehmen. "Wir haben damit schon gute Erfahrungen gemacht", erläutert Professor Breiner."Einige unserer Studierenden hatten bereits vor ihrem Abschluss einen festen Job in der Tasche." (Quelle: PM)


Buchreihe Münchner Studierender zur Bologna-Reform

Logo Deutschlandfunk

23.8.2010 - Der Deutschlandfunk berichtet über Studierende der Münchener Universität. In einem Seminar setzten diese sich mit der Frage auseinander, welche Ziele Bildung eigentlich hat und wie die Bolognareform diesbezüglich umgesetzt wurde. Ihre Ergebnisse haben sie in einer eigenen Buchreihe zusammengefasst. >>mehr


GRÜNE: Forderung nach Diplom-Titel „Ruf der Vergangenheit“

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23.8.2010 - Die Forderung von den neun führenden Technischen Universitäten (TU9) sowie einigen Verbänden nach einer Wiedereinführung des Diplom-Ingenieur-Titels oder auch des Physik-Diploms haben die Grünen in Niedersachsen als „Ruf der Vergangenheit“ bezeichnet. „Es gibt derzeit keine Belege dafür, dass Bachelor- und Master-Absolventen auf dem Arbeitsmarkt nicht gut ankommen würden“, sagte die hochschulpolitische Sprecherin Gabriele Heinen-Kljajic heute (Montag) in Hannover. Die Grünen-Politikerin verwies auf zahlreiche Initiativen von Wirtschaftsverbänden in denen gezielt um Bachelor-Absolventen geworben wird. Die Forderungen der Technischen Universitäten und einiger Verbände seien „nicht nachvollziehbar“. „Es geht nicht um das Etikett, sondern um den Inhalt des Studiums“, sagte Heinen-Kljajic. (Quelle: PM)


Studiengang Bauingenieurwesen qualifiziert Migranten

22.8.2010 - Seit vergangenem Wintersemester bietet die Jade Hochschule Oldenburg einen Studiengang speziell für Migranten mit abgeschlossenem Studium. Im Aufbaustudiengang Technische und Kulturelle Integration (TKI)


Im Express zum rollenden Stein: Neuer Studiengang Musikjournalismus

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19.8.2010 - Kompetenz in Musik plus Professionalität im Umgang mit Medien - Das ist das Qualifikationsziel des neuen Bachelor-/Master-Studiengangs Musikjournalismus, der zum kommenden Wintersemester an der TU Dortmund startet. Von Anfang an ist eine enge Verzahnung mit der Praxis vorgesehen. Integraler Bestandteil des Masterstudiengangs ist ein vier- bis sechsmonatiges Praktikum an einer musiknahen Einrichtung. Die Praxisphase zielt sowohl auf die journalistische Seite (Print, Radio, TV, Internet) als auch auf die Anbieterseite (Opern- Konzerthäuser, Veranstalter, Orchester, Agenturen, Festivals, Plattenfirmen Musikverlage usw.). Weitere Informationen bei der TU Dortmund.


DIHK fordert mehr Mut bei Umsetzung von Bologna

Logo DIHK

19.8.2010 -  In einer aktuellen Stellungnahme hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag "für mehr Mut bei der Umsetzung der Bologna-Reform" plädiert. Gerade der Fachkräftemangel erfordere eine konsequente Umsetzung der europäischen Hochschulreform. Der Bachelor werde von den Unternehmen als vollwertiger berufsqualifizierender Abschluss akzeptiert. Die neue, gestufte Studienstruktur orientiere sich an der modernen, flexiblen Arbeitswelt - verlange aber auch, dass Arbeitgeber sich im Rahmen ihrer Personalentwicklung auf die neuen Möglichkeiten einstellen. >> Stellungsnahme des DIHK (PDF, 1 Seite)


Master "Zukunftsforschung"

Logo Master-Studiengang Zukunftsforschung

17.8.2010 - Die systematische Erforschung und Planung internationaler, staatlicher und privatwirtschaftlicher Bereiche wird in Zeiten knapper werdender Ressourcen und globaler Herausforderungen wie Klimawandel, neue Wanderungsbewegungen oder Armut immer wichtiger. Diese Bedeutung unterstreicht die Einrichtung des Aufbau-Master-Studiengangs "Zukunftsforschung" an der FU Berlin, über den der Deutschlandfunk berichtet. >> Zum Beitrag


Neuer Masterstudiengang Pflege- und Gesundheitsmanagement

Logo FH Frankfurt a.M.

17.8.2010 - Ab kommenden Wintersemester bietet die Fachhochschule Frankfurt am Main den neuen Master-Studiengang Pflege- und Gesundheitsmanagement an. Das viersemestrige Studium bereitet Studierende für Fach- und Leitungsfunktionen im Gesundheits- und Pflegebereich vor und bietet so"auch eine besondere Qualifizierung für Aufgaben im Management in Unternehmen oder für Unternehmer im Gesundheits- und Pflegewesen", so Studiengangsleiter Thomas Busse. Das Studium befähigt auch zur Bewältigung internationaler Aufgaben der Gesundheits- und Pflegewirtschaft. Zudem wird die Teilnahme an Forschungsprojekten angeboten.

Interessierte können sich noch bis 15. September 2010 um einen Studienplatz bewerben. Weitere Informationen unter www.fh-frankfurt.de/pgm


Erstes "Berliner Zertifikat für Lehre" übergeben

Logo Berliner Zentrum für Hochschullehre

12.8.2010 - Das Berliner Zentrum für Hochschullehre hat jetzt das erste "Berliner Zertifikat für Hochschullehre" vergeben. Im März 2010 wurde ein entsprechendes Programm für Hochschullehre ins Leben gerufen, das den Lehrenden eine systematische und umfassende Weiterbildung im Bereich der Lehre bietet. "Damit folgen wir einer bundesweiten und internationalen Entwicklung und ermöglichen den Teilnehmenden, ihre didaktischen Kompetenzen mit dem ‚Berliner Zertifikat zur Lehre' auch nachzuweisen", so Dr. Sabine Brendel, Leiterin des Zentrums. Wegen der großen Nachfrage musste das Angebot inzwischen verdoppelt werden. (Quelle: PM)


Uni Rostock startet Bachelor-Studiengang Good Governance

(Foto: topfer)

12.8.2010 - Wie die Norddeutschen Neuesten Nachrichten berichten, bildet die Universität Rostock ab kommenden Wintersemester Juristen ohne Staatsexamen aus: Mit dem neu konzipierten Bachelor-Studiengang "Wirtschaft, Gesellschaft, Recht - Good Governance" werde die Kritik an der gegenwärtigen Juristenausbildung aufgenommen. Die vierjährige Ausbildung beinhaltet neben den drei klassischen juristischen Fachgebieten (Zivilrecht, Öffentliches Recht, Strafrecht) im ersten Studienjahr ein breit angelegtes interdisziplinäres Grundlagenstudium. Im letzten Studienjahr ist eine Spezialisierung möglich. >>Weitere Informationen zum Studiengang


Reputation der Studiengänge wichtiger als Art der Abschlüsse

(Foto: vancanjay)

12.8.2010 - In der Mitteldeutschen Zeitung warnt Sachsen-Anhalts Kultusministerin Birgitta Wolff (CDU) heute davor, Masterabsolventen der ingenieurwissenschaftlichen Fächer zusätzlich den Grad "Diplomingenieur" zu verleihen. Die Doppelbezeichnung entwerte beide Abschlüsse. Auch sehe sie das Diplom nicht per se als Vorteil. "Studenten und Arbeitgeber werden sich eher and der Reputation der Studiengänge an den verschiedenen Hochschulen orientieren als an der Art der Abschlüsse", so Wolff. >>mehr


Interdisziplinäres Studium Facility Management

Logo TU Kaiserslautern

11.8.2010 - An der TU Kaiserslautern nahmen die ersten Absolventinnen des 2007 neu eingeführten Bachelorstudiengangs Facility Management ihre Abschlussurkunden in Empfang. Der 2007 eingerichtete, interdisziplinäre Studiengang umfasst Inhalte aus den Ingenieurwissenschaften, insbesondere des Bauingenieurswesens, den Wirtschafts- sowie den Informationswissenschaften. >>mehr


OECD: Finanzielle Ausstattung für Hochschulen mangelhaft

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11.8.2010 - Im Gespräch mit der FAZ erklärt OECD-Bildungsdirektorin Barbara Ischinger, dass die mangelhafte finanzielle Ausstattung deutscher Hochschulen die Umsetzung des Bologna-Prozesses nicht erleichtert habe. Grundsätzlich befürwortet sie jedoch die Studienreform: "[...] der Bologna-Prozess war notwendig, um mehr Transparenz und Internationalisierung zu schaffen." Das ganze Gespräch in der Online-Ausgabe der FAZ.


TU Darmstadt erfolgreich bei Abschlussquoten

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11.8.2010 - Die FAZ berichtet heute, wie die TU Darmstadt die Abbrecherquote im Maschinenbaustudium reduziert: Ein differenziertes Auswahlverfahren, themenübergreifende und praxisbezogene Projekte, sowie eine frühzeitige, individuelle Beratung bei der Studienplanung sorgen für eine Erfolgsquote von 90 Prozent. Das Beispiel findet sich auch in der Broschüre "Kreative Vielfalt. Wie deutsche Hochschulen den Bologna-Prozess nutzen" (S.20/21).


Schneller durch das Studium

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6.8.2010 - Studierende in Baden-Württemberg machen heute deutlich schneller ihren Abschluss als vor 30 Jahren. Dies geht aus dem neuen Bericht des Wissenschaftsausschusses des Landtags zur Entwicklung der Studienzeiten (PDF, 14 Seiten) hervor. So legten Studierende im Jahr 2008 ihre Abschlussprüfungen nach 9,7 Semestern ab - zwei Semester früher als die Absolventen des Jahres 1980. >>mehr


Neue Website zu EU-Bildungspolitik

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Bonn, 5.8.2010 - ECTS, ECVET, EQR, ENQA - alles klar? Selbst wer sich mit den Themen Europa und Bildung auskennt, weiß nicht immer, was sich hinter diesen Buchstaben verbirgt. Auch über kryptische Kürzel hinaus hat EU-Politik mitunter eher das Image, undurchsichtig zu sein. Das neue Onlineportal www.eu-bildungspolitik.de ermöglicht jetzt einen Überblick über die europäische Bildungspolitik und stellt die wichtigsten Instrumente, Initiativen und Entscheidungen vor.


Titel "Dipl.-Ing." nach dem Master?

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Bonn, 4.8.2010 – Nach Äußerungen des Rektors der RWTH Aachen und Präsidenten der TU9, Ernst Schmachtenberg, sowie des designierten Präsidenten der TU Dresden, Hans Müller-Steinhagen, sind die TU 9 weiterhin daran interessiert, den Titel des Diplom-Ingenieurs vergeben zu können. Man wolle aber nicht zum alten Studiengang zurückkehren, sondern fordere die Möglichkeit, diesen Titel im Rahmen der zweistufigen Studienarchitektur zu verleihen. Der in der öffentlichen Berichterstattung der letzten Woche erweckte Eindruck, es ginge um die Wiedereinführung alter Studienstrukturen, ist unzutreffend. >>mehr


Erste Bachelorabsolventen in Karlsruhe

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Karlsruhe, 3.8.2010 - Mit diesem Sommersemester schließen die ersten Bachelorabsolventen der BA Studiengänge "Sprachförderung und Bewegungserziehung" und "SportGesundheitFreizeit" der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe ihr dreijähriges Studium ab. Etwa ein Drittel der Absolventen und Absolventinnen starten nach dem Bachelor direkt in den Beruf. Der Hochschule Karlsruhe zufolge hat ein Großteil der Absolventinnen bereits eine Stelle als Frühpädagoginnen bei freien Trägern gefunden. >>mehr


Hochschule Niederrhein: Kein zurück zum Diplom

Krefeld, 3.8.2010 - Die Hochschule Niederrhein wird nicht zum Diplom-Ingenieur zurückkehren. Dies erklärte Prof. Dr. Michael Lent, Vizepräsident für Studium und Lehre und unterstrich die Gleichwertigkeit des Bachelor-Abschlusses und des früheren FH-Diploms. Der Master liege inhaltlich und qualitativ sogar deutlich darüber. "Unsere Bachelor-Absolventen werden auch im Bereich der Ingenieurwissenschaften gerne von den Unternehmen aufgenommen“, so Lent. Diese begrüßten die verkürzte Studiendauer ausdrücklich.


Theologische Fakultät Fulda und Hochschule Fulda beraten internationale Studierende gemeinsam

Fulda, 2.8.2010 - Ab dem kommenden Wintersemester öffnet die Hochschule Fulda Teile ihres Integrations- und Betreuungsprogramms für ihre internationalen Studierenden auch den internationalen Studierenden der Theologischen Fakultät Fulda.

Das Angebot reicht von Starthilfen zu Beginn des Studiums wie zum Beispiel ein Zimmervermittlungsservice oder Interkulturelle Trainings, über studienbegleitende Aktivitäten wie landeskundliche Exkursionen oder regelmäßige Stammtische, die die Begegnung zwischen deutschen und internationalen Studierenden fördern sollen, bis zu spezifischen Beratungsangeboten wie der Rechtsberatung des AStA (Studierendenvertretung) in alltäglichen Rechtsfragen zu Wohnrecht, Arbeitsrecht etc., oder auch dem Beratungsangebot des International Office zu aufenthaltsrechtlichen Fragen. Für einen späteren Zeitpunkt wird auch die Nutzung des umfangreichen Angebots an Deutschkursen auf unterschiedlichen Niveaus ins Auge gefasst. 

Anlass für die Kooperation bei der Integration ihrer internationalen Studierenden für beide Hochschulen war der „Nationale Kodex für das Ausländerstudium an deutschen Hochschulen“ (PDF, 4 Seiten), der Anfang dieses Jahres von der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
(HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
) allen deutschen Hochschulen vorgestellt wurde. Der Kodex formuliert Mindeststandards zur Qualität des Ausländerstudiums. Voraussetzung zum Beitritt ist, dass diese Mindeststandards erfüllt werden.
(Quelle: PM)


HRK-Präsidentin weist Vorwürfe des Thüringer Wissenschaftsministers entschieden zurück

(Foto: HRK)

Berlin, 9.6.2010 - „Mit seinen Vorwürfen gegen die Hochschulen kehrt Minister Matschie erneut zu dem unwürdigen und unproduktiven Schwarze-Peter-Spiel in Sachen Bologna-Reform zurück", so HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Präsidentin Margret Wintermantel in Berlin, nachdem der Thüringer Wissenschaftsminister Christoph Matschie am Dienstag ein zügiges Handeln der Hochschulen angemahnt hatte. >>mehr



Thementag in Wuppertal - "Bologna-Check 2010"

Infostand (Foto: R. Kellershohn, HRK)

Wuppertal, 19.5.2010 - Im Rahmen des „Bologna-Checks 2010“ an der Universität Wuppertal haben Fachbereichsvertreter die Ergebnisse der Studiengangsevaluation den Studierenden und Lehrenden vorgestellt. Zentrales Ergebnis: Die Qualität der Lehre wird von den Studierenden quer durch die Fächer positiv bewertet. Die Studierendenvertreter würdigten ihre umfassende Beteiligung an dem Optimierungsprozess und kommentierten lebhaft die Berichte. >>mehr


HRK - „Qualitätsvolle Lehre ist das Herzstück von Bologna“

Pressekonferenz des BMBF (Foto: HRK)

Berlin, 17.5.2010 - Auf der von der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
(HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
) initiierten nationalen Bologna-Konferenz haben sich die teilnehmenden Vertreter von Bund, Ländern, Hochschulen und Studierenden über die Weiterentwicklung der Studienreform verständigt. Das BMBF verkündete offiziell den Qualitätspakt für Lehre. HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Präsidentin Margret Wintermantel zeigte sich erfreut: „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass endlich in Qualität investiert wird.“ >>mehr


Schavan: "Starkes Signal für bessere Lehre"

(Foto: BMBF)

Berlin, 17.5.2010 - Ein Qualitätspaket für die Lehre ist eines der zentralen Vorhaben der heutigen Nationalen Bologna-Konferenz: Zwei Milliarden Euro wird der Bund für eine Verbesserung der Lehre an den Hochschulen zur Verfügung stellen.  "Von dieser Konferenz geht das Signal aus, dass wir alle gemeinsam etwas für die Studienbedingungen und eine bessere Lehre tun wollen. (...) Wir haben heute ein Gespräch auf Augenhöhe geführt", so das Fazit von Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Die Ministerin kündigte an, diesen Dialogprozess fortzusetzen. >>mehr


Deutsche Wirtschaft löst ihr Versprechen „Bachelor Welcome!“ ein

(Foto: Deutsche Telekom)

Berlin, 17.5.2010 - Anlässlich der Nationalen Bologna-Konferenz erklärte Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Telekom: „Die deutsche Wirtschaft löst ihr Versprechen „Bachelor Welcome!“ voll und ganz ein. Aktuelle Studien belegen, dass Bachelor- wie Master-Absolventen mit ihren beruflichen Einstiegsmöglichkeiten zufrieden sind. Forderungen nach einer Wiedereinführung von Diplom-Abschlüssen sind unbegründet.“ >>mehr


Bologna-Konferenz - Hochschulen stellen beispiehafte Bologna-Projekte vor

Posterbeispiel (Foto: HS Bonn-Rhein-Sieg)

Berlin, 17.5.2010 - Begleitend zur Bologna-Konferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) präsentierten 23 Hochschulen Beispiele für die Umsetzung der europäischen Hochschulreform. „Die Beispiele zeigen, dass die Hochschulen Bologna nutzen, um individuelle Profile zu entwickeln und ihre je spezifischen Stärken zu bündeln“, so HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
-Präsidentin Margret Wintermantel. Die HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
hat dazu eine Broschüre mit interessanten Projekten veröffentlicht. >>mehr


Förderung guter Lehre - Jusos begrüßen HRK-Beschluss

(Foto: Juso-HS)

Berlin, 12.5.2010 - Die Juso-Hochschulgruppen haben den Einsatz der HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
(HRKHRK
Die HRK ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.
) für einen Qualitätspakt Lehre begrüßt. „Wir freuen uns, dass die HochschulrektorenkonferenzHochschulrektorenkonferenz
siehe HRK
sich endlich auch der Verbesserung der Lehre widmet. Viel zu lange stand die Förderung der Forschung durch die Exzellenzinitiative im Vordergrund der Hochschulfinanzierung“, erklärte Jan Krüger vom Juso-Bundesvorstand. >>mehr



NEU!

Gute Lehre-
Frischer Wind an deutschen Hochschulen, Projekt nexus der HRK (Hrsg.), Bonn 05/2011